Haut, Haare und Nägel


Weitere Hauterkrankungen

Albinismus

Albinismus: Angeborene Störung der Melaninbildung der Haut, Haare und Augen. Es werden zwei Formen unterschieden. Der Albinismus partialis äußert sich durch einzelne, scharf begrenzte, pigmentfreie Hautflecken oder einzelne weiße Haarsträhnen. Der Albinismus totalis zeigt sich am gesamten Körper. Die Betroffenen (umgangssprachlich „Albinos“ genannt) haben eine blassrosa Haut, weißblondes Haar und eine blaue oder graue Regenbogenhaut der Augen. Häufig leiden sie unter Augenproblemen, z. B. unter Augenzittern, Schielen, einer Störung des räumlichen Sehens, oder einer – durch Brillen wie Kontaktlinsen nicht voll ausgleichbaren – Sehschwäche. Wegen des Pigmentmangels in der Regenbogenhaut besteht zudem eine erhöhte Blendempfindlichkeit. Der Pigmentmangel der Haut erhöht das Risiko für Sonnenbrand und Hautkrebs erheblich.

Daher sollten die Betroffenen direkte Sonneneinstrahlung meiden, Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden und auf einen ausreichenden Lichtschutz der Augen achten.

Erythema nodosum

Erythema nodosum (Knotenrose): Akut entzündliche Hautreaktion mit druckempfindlichen, sehr schmerzhaften rötlichen oder grünlichen Knoten, überwiegend an den Streckseiten der Unterschenkel.

Ursächlich ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems durch vorangegangene Infektionen, z. B. Streptokokken-Angina, eine rheumatische Erkrankung oder andere chronische Erkrankungen wie z. B. Tuberkulose oder Morbus Crohn. Das Allgemeinbefinden ist stark beeinträchtigt (Abgeschlagenheit, Fieber, Gelenkschmerzen). Diese Hauterscheinung tritt bevorzugt bei jungen Frauen auf.

Die Behandlung entspricht der des Arznei[mittel]exanthems. Bettruhe ist bei schlechtem Allgemeinbefinden erforderlich. Die Knoten heilen üblicherweise nach 3–6 Wochen folgenlos ab.

Granuloma anulare

Granuloma anulare: Gutartige Knötchen von weißlicher bis rötlicher Farbe, die dicht aneinandergereiht scharf begrenzte, erhabene Ringe bilden und nicht jucken. Sie treten überwiegend bei Kindern und jungen Erwachsenen auf, bevorzugt an Hand- und Fußrücken, Fingern sowie den Gelenken der Hände und Füße. Meistens heilen die Herde nach Monaten bis Jahren ohne Behandlung folgenlos wieder ab.

Die Ursachen sind unbekannt. Vermutlich spielen durch Immunzellen (T-Lymphozyten) vermittelte Abwehrreaktionen eine Rolle. In höherem Lebensalter tritt ein Granuloma anulare häufig als Begleiterscheinung eines Diabetes auf. Falls eine Therapie erforderlich ist, erfolgt diese mit Vitamin E- oder kortisonhaltigen Salben, Einspritzen kortisonhaltiger Lösungen oder Vereisen mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie). Bei ausgedehntem Befall kommt auch eine PUVA-Therapie oder Behandlung mit Fumarsäurepräparaten in Betracht.

Ichthyosen

Ichthyosen (Fischschuppenkrankheiten): Uneinheitliche Gruppe von Erkrankungen, deren gemeinsames Merkmal Störungen der Verhornungsprozesse der Oberhaut sind. Es kommt, je nach Erkrankung, zu zarten bis groben lammellenförmigen Schuppungen der Haut (z. B. an Händen oder Beugeseiten) und eventuell zu Rötungen oder Blasenbildung. Ein Teil der Ichthyosen ist erblich bedingt, ein anderer entsteht aus unbekannter Ursache.

Die Therapie ist schwierig, langwierig und erfordert Erfahrung vom Hautarzt und sehr viel Geduld und Kooperation vom Patienten. Eine Heilung ist nur selten möglich.

Die häufigste und zugleich mildeste Form einer Ichthyose ist die familiär vererbte Ichthyosis vulgaris. Mehrere 100 000 Deutsche sind betroffen. Als Säugling sind die Betroffenen unauffällig, die Krankheit tritt erst im Verlauf der Kindheit immer stärker in Erscheinung. Charakteristisch sind das vergröberte Handlinienmuster der Handinnenflächen und Fußsohlen sowie fein-weißliche Hautschuppungen. Die Krankheitserscheinungen sind im Winter sowie bei trockener Luft besonders ausgeprägt – was beides auch auf die Neurodermitis zutrifft, an der viele Ichthyosis-Patienten gleichzeitig leiden. Die Behandlung erfolgt durch intensive Hautpflegemaßnahmen, wie z. B. Salben mit einem 10%igen Anteil an Kochsalz, Harnstoff (z. B. Elacutan® Salbe) und/oder Milchsäure (z. B. Lactisol® Creme). Salicylsäurehaltige Präparate sind sehr wirksam, aber wegen ihrer langfristigen Nebenwirkungen (v. a. auf die Niere) nur begrenzt einsetzbar. Bei schwerer Ichthyosis kommen Vitamin-A-Säure-Produkte zum Einsatz, entweder als äußere oder innere Anwendung. Viele Patienten profitieren von Bädern in Salzlösungen, eventuell in Kombination mit einer UV-B-Bestrahlung.

Kleienflechte

Kleienflechte (Kleienpilzflechte, Pityriasis versicolor): Harmlose, aber zu Rückfällen neigende Pilzinfektion der Haut, ausgelöst durch den Hefepilz Malassezia furfur. Charakteristisch sind scharf begrenzte runde bis ovale, hell- bis dunkelbraune Flecken mit zarter kleieartiger Schuppung, die zu großflächiger Ausbreitung neigen. Die Hautveränderungen treten hauptsächlich an Hautstellen auf, die reich an Talgdrüsen sind, wie über dem Brustbein und dem mittleren Rücken (vordere und hintere Schweißrinne) oder an den Schultern. Bei intensiver Sonneneinstrahlung werden die erkrankten Stellen hell, während die umliegende gesunde Haut bräunt. Die kosmetisch störenden hellen Flecken bleiben auch nach Abheilen der Krankheit oft noch lange Zeit bestehen. Gehäuft betroffen sind Menschen mit vermehrter Schweißproduktion (Hyperhidrose), Immunschwäche, Diabetes und Schwangere.

Die Therapie besteht in der äußerlichen Anwendung eines Antimykotikums in Form von Cremes, Lotionen oder Shampoos. In seltenen, sehr hartnäckigen Fällen ist ein Antimykotikum zum Einnehmen erforderlich.

Knötchenflechte

Knötchenflechte (Lichen ruber planus): Chronisch-entzündliche, schubartig verlaufende, nicht ansteckende Erkrankung der Haut und Schleimhäute mit Knötchen, die einzeln oder dicht zusammenstehend auftreten und einen unterschiedlich stark ausgeprägten Juckreiz hervorrufen. Typisch ist ein milchig-weißliches Netz (Wickhamsche Zeichnung) auf der Oberfläche der rötlichen oder bräunlichen Knötchen. Durch Kratzen kann das Krankheitsbild verstärkt oder erneut ausgelöst werden (Köbner-Phänomen). Die Knötchenflechte tritt überwiegend im mittleren Lebensalter auf und geht nach 6 Monaten bis 2 Jahren von allein zurück. Die Ursachen sind bisher nicht bekannt. Vermutliche Auslöser sind Arzneimittel, Chemikalien, Viruserkrankungen und Stressfaktoren. Behandlungsversuche bleiben häufig unbefriedigend, zur Verfügung stehen Kortisonsalben, Licht- (Bade-PUVA-Therapie), Kälte- oder Lasertherapie.

Lyell-Syndrom

[Medikamentöses] Lyell-Syndrom (toxische epidermale Nekrolyse [TEN], Epidermolysis acuta toxica): Akute lebensbedrohliche Hautreaktion, anfänglich mit Rötungen auf Haut und Schleimhäuten, übergehend in starke Blasenbildung und großflächige Ablösung der Oberhaut.

Die Hautveränderungen ähneln einer Verbrennung, weshalb das Lyell-Syndrom auch als Syndrom der verbrühten Haut (toxische epidermale Nekrolyse) bezeichnet wird. Neben den schmerzhaften Hauterscheinungen leiden die Betroffenen unter Fieber und schlechtem Allgemeinzustand. Durch die Hautverluste gehen große Mengen an Körperflüssigkeit verloren, wodurch Wasser- und Elektrolythaushalt entgleisen können. Häufig treten zusätzlich schwere innere Komplikationen (z. B. Hepatitis oder Glomerulonephritis) auf.

Das Lyell-Syndrom geht fast immer auf sehr seltene, aber schwere Arzneimittelnebenwirkungen (z. B. einiger Schmerzmittel oder Antibiotika) zurück, meist nach Einnahme von Medikamenten im Rahmen eines harmlosen Infekts. Tritt die Hauterkrankung bei Säuglingen oder Kleinkindern auf, kann auch eine bakterielle Infektion mit Staphylokokken verantwortlich sein. Die Behandlung muss in jedem Fall im Krankenhaus auf der Intensivstation begonnen werden. Die medikamentöse Behandlung erfolgt beim arzneimittelbedingten Lyell-Syndrom mit hoch dosiertem Kortison. Ein durch Staphylokokken hervorgerufenes Lyell-Syndrom erfordert Antibiotika-Infusionen. Die übrigen intensivmedizinischen Maßnahmen entsprechen der Therapie bei großflächigen Verbrennungen. Trotz rechtzeitiger Therapie verstirbt ein Teil der Patienten.

Milien

Milien (Hautzysten, Hautgries): Stecknadelkopfgroße weißliche oder hautfarbene, kugelige Knötchen, die meist in Gruppen auftreten, überwiegend im Gesicht (Wangen, Schläfen, Augenbereich) und Genitalbereich. Dermatologisch handelt es sich um horngefüllte Zysten, die sich an den Ausführungsgängen von Talgdrüsen bilden. Obwohl sie in jedem Alter zu finden sind, auch schon bei Neugeborenen, entwickeln sie sich typischerweise im jüngeren Erwachsenenalter, spontan oder als Narbe nach dem Abheilen von blasenbildenden Hauterkrankungen, z. B. Pemphigoide. Milien sind harmlos, oft aber kosmetisch störend. Sie lassen sich chirurgisch oder mit dem Laser entfernen.

Periorale Dermatitis

Periorale Dermatitis (Mundrose, Stewardessenkrankheit, rosazeaartige Dermatitis): Um den Mund herum angeordneter entzündlicher Hautausschlag mit teils flachen, teils erhabenen Rötungen. Ursache ist eine Störung der Talgdrüsenfunktion, z. B. durch übertriebene Feuchtigkeitspflege oder Anwendung von kortisonhaltigen Produkten. Die Barrierefunktion der Haut ist gestört, sodass Bakterien eindringen und zu entzündlichen Reaktionen führen können. Eventuell breiten sich die Veränderungen auf das ganze Gesicht aus, wobei ein 1–2 mm breiter Randsaum um Mund und Augen ausgespart bleibt. Der Ausschlag ist typischerweise mit einem unangenehmen Brennen und starkem Spannungsgefühl verbunden.

Statistisch gesehen sind gebildete Frauen zwischen 30 und 50 Jahren überzufällig häufig betroffen, die gleichzeitig an chronischen Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verstopfung und/oder partnerschaftlichen oder beruflichen Dauerbelastungen leiden.

Das macht der Arzt

Die Behandlung besteht in erster Linie aus einer „Nulltherapie“: Der Arzt empfiehlt, sämtliche Cremes, Salben und Kosmetika erst einmal im Schrank zu lassen und die Haut lediglich mit klarem, lauwarmem Wasser zu reinigen. Die meisten Betroffenen tun sich mit diesen notwendigen Maßnahmen schwer, da sie die Hautveränderungen ohne deckendes Make-up als entstellend empfinden und zudem fürchten, dass der Verzicht auf die gewohnten Pflegeprodukte das Spannungsgefühl verstärkt. Tatsächlich normalisiert sich der Hautzustand jedoch umso schneller, je konsequenter die Haut von Kosmetika und Cremes verschont bleibt.

Die „Nulltherapie“ ist für 6–12 Wochen erforderlich, erste Erfolge zeigen sich oft schon nach 3 Wochen. Manche Betroffenen scheinen zusätzlich von einem vorübergehenden Verzicht auf fluoridierte Zahnpasten und/oder einem Absetzen der Pille zu profitieren. Bei starkem Spannungsgefühl hilft evtl. das Auflegen von Kompressen mit schwarzem Tee.

Die örtliche Anwendung von Antibiotika (z. B. Aknederm®Ery-Gel) kann eine schnellere Besserung bewirken, wird von Ärzten aber nicht generell empfohlen. Nur bei ausgeprägten Entzündungszeichen kommt gelegentlich auch die innerliche Einnahme von Antibiotika (z. B. Tetrazyklin) infrage, um die bakterielle Besiedlung der Haut zu reduzieren.

Phemphigus und Pemphigoid

Pemphigus: Sammelbegriff für verschiedene Hauterkrankungen, die mit Blasenbildung innerhalb der Oberhaut einhergehen. Die häufigste und schwerste Form ist der Pemphigus vulgaris (Blasensucht), bei der sich auf scheinbar unveränderter Haut plötzlich schlaffe Blasen mit klarem Inhalt bilden, die platzen und schmerzhafte Wunden hinterlassen. Auf noch gesunder Haut lassen sich durch seitlich schiebenden Druck neue Blasen erzeugen (Nikolski-Phänomen). Die Veränderungen befallen oft zunächst die Mundschleimhaut und dehnen sich anschließend auf den Körper aus, insbesondere auf Stellen, die Druck oder Reibung ausgesetzt sind. Bei großflächigem Befall leiden die Betroffenen häufig unter Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl.

Da schwere Infektionen der Wundflächen drohen, ist in diesem Fall oft eine stationäre Behandlung erforderlich. Nach Abheilung der Blasen bleiben manchmal Hautverfärbungen zurück, jedoch keine Narben.

Pemphigoide: Sammelbegriff für verschiedene ungefährliche Hauterkrankungen, die mit Blasenbildung unterhalb der Oberhaut einhergehen. Am bedeutendsten ist das bullöse Pemphigoid, gekennzeichnet durch pralle, teilweise mit Blut gefüllte Blasen auf geröteter Haut, die meist stark jucken. Tage bis Wochen zuvor kündigt sich die Erkrankung oft durch rötliche juckende Hautflecken an. Nach Abheilen der Hautveränderungen bleiben oft Narben, dunkle Verfärbungen oder Hautgries (Milien) zurück.

Den Veränderungen sowohl bei Pemphigus als auch bei Pemphigoid liegt eine Autoimmunerkrankung zugrunde, bei der Antikörper gegen Hautbestandteile gebildet werden. Bei entsprechender Veranlagung bricht die Erkrankung entweder spontan aus oder wird ausgelöst durch virale und bakterielle Infektionen, Medikamente (NSAR, Mittel gegen Bluthochdruck, Antibiotika), intensive UV-Bestrahlung oder Krebserkrankungen.

Betroffen sind meist Menschen im mittleren und höheren Lebensalter.

Die Behandlung erfolgt durch Kortison, bei mangelnder Wirksamkeit oder bedrohlichen Verläufen auch durch immunsupprimierende Medikamente (z. B. Ciclosporin A), Zytostatika und spezielle Antikörper.

Rosazea

Rosazea (Couperose, Kupferfinne): Schubartig verlaufende, chronische Hauterkrankung der zweiten Lebenshälfte, die bevorzugt das Gesicht (zentrofazial = Stirn, Nase, Philtrum, Kinn) befällt, seltener gleichzeitig die enthaarte Kopfhaut (Glatze), Brust und Rücken. Es handelt sich um eine destruktive Entzündung der Haut und der Blutgefäße der Haut. Charakteristisch sind Rötung, Knötchen, Pusteln und sichtbare oberflächlich erweiterte Äderchen. Eiterpusteln wie bei der Akne finden sich nicht (weshalb auch der frühere Name Acne rosacea nicht mehr verwendet wird). Die Ursache ist unbekannt, doch finden sich Alkoholmissbrauch, langjährige Kälte-, Hitze- und Sonnenlichtexposition sehr häufig. Diese Faktoren gelten deshalb als (Mit)Auslöser. Aus Ursachen diskutiert werden Störungen im Immunsystem sowie die Haarbalgmilbe (Demodex folliculorum), die sich bei Rosazea-Patienten in besonders hoher Dichte nachweisen lässt.

Komplikation ist bei 30-50% der Patienten die Ausbreitung auf die Augen mit Rötung, Juckreiz und Trockenheit der Augen sowie gerötetem Lidrand. Die Augenbeteiligung wird nicht selten als Bindehautentzündung fehldiagnostiziert. 

Im Endstadium droht – überwiegend bei Männern – die Entstehung eines Rhinophyms (wegen des Aussehens auch Knollennase oder Säufernase genannt). Ursächlich für die Knoten (Phymen) an der Nase ist eine Vergrößerung von Bindegewebe und Talgdrüsen. Seltener entwickeln sich Knoten an Kinn, Stirn und Ohr. 

Je nach Schweregrad wird eine Rosazea mit einem Antibiotikum zum Auftragen auf die Haut oder zum Einnehmen behandelt. Als neuer Wirkstoff ist das Milbenmittel Ivermectin (Soolantra®) seit 2015 zur Behandlung der Rosezea zugelassen. In Studien zeigte es sich gut verträglich und in seiner Wirkung den Antibiotika überlegen.     

Auch Aknetherapeutika wie Cremes mit Azelainsäure oder Kapseln zum Einnehmen mit Isotretinoin (z. B. Isoderm®) bessern die Erkrankung innerhalb weniger Wochen. Die empfohlene Dosis liegt bei 0,3 Milligramm Isotretinoin pro Kilogramm Körpergewicht. Dauerhafte Rötungen und rote Äderchen können mittels Laser (Lasertherapie) entfernt werden.

Unterstützend wirkt eine gründliche tägliche Hautreinigung. Für die Reinigung werden seifenfreie Syndets empfohlen. Hautirritierende Inhaltsstoffe in Kosmetik sollten gemieden werden. Dazu zählen unter anderem Fruchtsäuren, Salicylsäure, Urea, Emulgatoren sowie Farb- und Duftstoffe. Alle Faktoren, die Blutgefäße erweitern, sollten gemieden werden, v. a. heiße und scharfe Speisen, Kaffee, intensive Sonneneinstrahlung, Alkohol, heiße Räume und Stress. Ärzte empfehlen oft physikalische Sonnenblocker auf Basis von Titandioxid und Zinkoxid.

Eine Rosazea kann auch als Nebenwirkung länger dauernder Kortisonbehandlungen auftreten, ebenso wie Hautverdünnung und Eiterpusteln der Gesichtshaut. Der korrekte Name für dieses Krankheitsbild heißt Steroid-induzierte Rosazea (Steroid-induzierte Dermatose).

Röschenflechte

Röschenflechte (Pityriasis rosea): Harmlose, nicht ansteckende, entzündliche Hauterkrankung mit kleieförmiger Schuppung, vermutlich durch einen Virusinfekt ausgelöst. Zu Beginn erscheint (meistens am Rumpf) ein runder bis ovaler etwa 5 cm großer, geröteter Fleck mit nach innen gerichteter Schuppenkrause (Primärmedaillon genannt). Tage bis Wochen später bilden sich um diesen Herd herum gestreut zahlreiche gleichartige kleinere Herde. Juckreiz und eine stärkere Entzündung können auftreten. Die Hautveränderungen heilen in aller Regel ohne Behandlung nach 1–3 Monaten folgenlos ab. Nur bei starken Entzündungsreaktionen ist eine äußerliche Behandlung mit Kortison indiziert. In der Akutphase sollte möglichst wenig geduscht oder gebadet werden.

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