Blut, Krebs und Infektionen


Erkrankungen des Immunsystems

Allergien

Allergie: Sich oft schon in der Kindheit entwickelnde Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten, an sich ungefährlichen Substanzen in der Umwelt, die durch überschießende entzündliche Abwehrreaktionen von Haut und/oder Schleimhäuten zu vielfältigen Beschwerden führt. In den letzten Jahrzehnten haben Allergien in Deutschland und anderen Industriestaaten erheblich an Häufigkeit zugenommen – betroffen sind mindestens 10 %, manche Statistiken sprechen sogar von 33 % der Gesamtbevölkerung.

Leitbeschwerden

  • Juckende Hautauschläge bei Hautallergien
  • Verstopfte Nase, Schnupfen, Niesen bei allergischem Schnupfen
  • Husten- und Atemnotanfälle bei allergischem Asthma
  • Augenjucken, Augentränen bei allergischer Augenbindehautentzündung
  • Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Durchfälle bei Beteiligung der Magen-Darm-Schleimhäute
  • Plötzliche, sich schnell steigernde Unruhe, Hautrötung, Hautjucken, Übelkeit, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Atemnot bei allergischem Schock
  • Typischerweise Auftreten der Beschwerden in zeitlichem Zusammenhang mit dem Kontakt zu einer bestimmten Substanz, jedoch Kaschierung dieser Zusammenhänge bei häufigem oder ständigem Kontakt zum auslösenden Stoff.

Wann zum Arzt

In den nächsten 2 Wochen, wenn Beschwerden auftreten, die zu einer Allergie passen, die aber nicht sonderlich belasten

Heute noch, wenn

  • Starker Juckreiz besteht, den Sie selbst nicht in den Griff bekommen (ist auf Dauer kaum auszuhalten)
  • Erstmals ein Atemnotanfall auftritt, auch wenn er sich von selbst wieder gebessert hat – hier sollte ein Arzt die Ursache klären und damit das Wiederholungsrisiko und die Gefährdung einschätzen

Sofort den Notarzt rufen, wenn schwere Atemnot, Kreislaufbeschwerden oder ein Kollaps auftritt (Warnzeichen des lebensbedrohlichen allergischen Schocks)

Die Erkrankung

Trotz schwankender und unzuverlässiger Zahlen: Sicher ist, dass Allergien in den letzten Jahrzehnten rapide zugenommen haben – aber wieso? Weshalb kommt es zu einer Allergie gegen einen Stoff und nicht gegen einen anderen? Und warum trifft es bestimmte Familien so häufig?

Allergien entstehen durch ein Zusammenspiel mehrerer innerer und äußerer Faktoren, d. h. sie sind multifaktoriell bedingt:

  • Zweifellos spielt die erbliche Veranlagung eine Rolle – Kinder allergischer Eltern haben ein deutlich erhöhtes Allergierisiko im Vergleich zur Normalbevölkerung. Ungefähr 10–20 % aller Menschen haben die Veranlagung zur allergischen Sofortreaktion, einer von mehreren allergischen Reaktionsformen. Diese Menschen, auch Atopiker genannt, haben ein besonders hohes Risiko für die vier atopischen Erkrankungen Neurodermitis, allergischer Schnupfen, allergisches Asthma und allergische Augenbindehautentzündung.
  • Die erbliche Veranlagung mag zwar erklären, dass Allergien in einigen Familien häufiger auftreten als in anderen, jedoch nicht, warum in den 1980er Jahren Allergien in der DDR deutlich seltener waren als im damaligen Westdeutschland – für eine wesentliche Änderung der Erbanlagen war die Zeit der Trennung Deutschlands viel zu kurz. Zur erblichen Veranlagung müssen also noch andere Faktoren hinzukommen.
  • Nach der Umwelthypothese der 1980er Jahre handelte es sich bei diesen zusätzlichen Faktoren in erster Linie um Umweltschadstoffe, die die allergieauslösenden Substanzen entweder „scharf machen“ oder z. B. in die empfindlichen Atemwege hineintragen. Zum Teil ist dies sicherlich richtig: Rauchen, insbesondere Passivrauchen, erhöht sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen das Risiko einer Allergie. Auch für Ozon und Schwefeldioxid konnte ein Zusammenhang festgestellt werden, für viele andere Schadstoffe oder z. B. die Innenraumbelastung mit Allergenen aber nicht. Hausstaub, Milbe & Co. sind definitiv nicht die Ursachen steigender Allergien! Und da in der DDR die Luft noch schmutziger war als in Westdeutschland, blieb auch die Umwelthypothese manche Erklärung schuldig. Hier kam in den 1990er Jahren die Schmuddel- oder, feiner ausgedrückt, Hygienehypothese ins Spiel: Untersuchungen hatten gezeigt, dass Kinder, die von klein auf in einer sauberen, eher keimarmen Umgebung leben, häufiger an Allergien erkranken als Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, ältere Geschwister haben oder früh in eine Kinderkrippe gehen. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass das kindliche Immunsystem bei seiner Entwicklung den vielfachen frühen Kontakt mit Viren und Bakterien bzw. bestimmten Bestandteilen dieser Keime (den Endotoxinen ihrer äußeren Zellhülle) braucht, um später nicht wahllos und überschießend zu reagieren. Auch eine „gesunde“ bakterielle Besiedelung von Magen und Darm scheint vorbeugend zu wirken (oder umgekehrt: der häufige Einsatz von Antibiotika wie auch ein Kaiserschnitt, bei dem das Kind nicht die bakteriell besiedelte Scheide passiert, sind nachteilig und fördern spätere Allergien). Dafür, dass Kinder vom Bauernhof seltener Allergien haben, gibt es mittlerweile eine Erklärung. Im Stallstaub wurde ein bestimmtes Zuckermolekül entdeckt, das so genannte Arabinogalaktan. In Anwesenheit dieses Zuckers entsteht ein bestimmter Botenstoff, der die Immunreaktion dämpft und so den Organismus unempfindlich macht gegenüber allergieauslösenden Stoffen. Auf die Abwehr von Krankheitserregern hat diese Dämpfung keinen Einfluss – sie funktioniert weiterhin normal.

Was bei einer Allergie passiert. Das die Allergie auslösende Antigen, hier Allergen genannt, führt zur Bildung spezifischer Antikörper oder Abwehrzellen. Dieser Prozess wird als Sensibilisierung bezeichnet. Er unterscheidet sich von „normalen“ Abwehrvorgängen nur dadurch, dass gegen das an sich ungefährliche Antigen gar keine Abwehrreaktion nötig wäre.

Bei einem erneuten Kontakt trifft das Allergen dann auf die „lauernden“ Antikörper oder Abwehrzellen, und es werden entzündungsfördernde und gewebeschädigende Botenstoffe freigesetzt. Meist (so z. B. beim allergischen Schnupfen) bleibt die Reaktion auf das Gewebe der Antigen-Antikörper-Reaktion beschränkt – die Beschwerden sind dann Folge dieser Gewebeschädigung. Manchmal ist jedoch der ganze Körper in Mitleidenschaft gezogen, etwa bei der lebensbedrohlichen Schwerstform der Allergie, dem allergischen oder anaphylaktischen Schock.

Die Allergene können dabei auf ganz unterschiedliche Art und Weise an oder in den Körper gelangen: Kontaktallergene wie z. B. Nickel haben Berührungskontakt zu Haut oder Schleimhaut, Inhalationsallergene wie etwa Pollen werden eingeatmet, Ingestions- oder Nahrungsmittelallergene wie z. B. Ei werden gegessen, Injektionsallergene werden z. B. bei einem Insektenstich in den Körper gespritzt.

Eine andere Einteilung bezeichnet nicht die Art der Allergenaufnahme, sondern das Allergen: Die Pollenallergie ist gegen Pollen, die Medikamentenallergie gegen Arzneimittel gerichtet, egal wie sie in den Körper kommen.

Manche Allergiker trifft es besonders hart: Sie entwickeln eine Kreuzallergie, bei der die gegen ein bestimmtes Allergen gebildeten Antikörper aufgrund struktureller Antigen-Ähnlichkeiten auch auf ganz andere Substanzen „passen“. Besonders häufig sind die pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien: So kann beispielsweise ein Birkenpollenallergiker auch auf Äpfel oder Birnen reagieren – aber auch auf eine Litschi, obwohl er noch nie zuvor eine gegessen hat.

Allergische Reaktionsformen. Die häufigste allergische Reaktionsform ist die allergische Sofortreaktion (Typ-I-Reaktion bzw. -Allergie, allergische Reaktion vom Soforttyp). Im Rahmen der Sensibilisierung werden bestimmte Antikörper gebildet, die Immunglobuline E (IgE). Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen veranlassen sie die Mastzellen (eine Gruppe der Abwehrzellen), Histamin freizusetzen. Dieser Botenstoff ruft innerhalb kürzester Zeit eine ausgeprägte Schleimhautschwellung und -entzündung hervor. Zu den allergischen Sofortreaktionen zählen der allergische Schnupfen z. B. Heuschnupfen, Asthma, Bienengiftallergie, Nesselsucht und der allergische Schock.

Ebenfalls häufig sind die Allergien vom verzögerten Typ (Typ-IV-Reaktion bzw. -Allergie), die durch T-Lymphozyten vermittelt werden. Bei ihnen dauert es 1–2 Tage, bis die Entzündungsreaktion einsetzt. Wichtige Vertreter sind die Kontaktallergien der Haut, etwa die Nickelallergie.

Demgegenüber seltener sind die beiden übrigen allergischen Reaktionsformen: Bei der Typ-II-Reaktion binden Antikörper an Antigene auf Zellen (z. B. Blutzellen), wodurch die Zelle letztlich abstirbt. Bei der Typ-III-Reaktion verbinden sich Antigen und Antikörper, dieser Immunkomplex führt dann zu den Gewebeschäden z. B. bei einigen Glomerulonephritiden.

Was alles keine Allergie ist. Als allererstes: Ein positiver Allergietest allein ist keine Allergie. Albanische Kinder zeigen genauso oft positive Allergietests wie deutsche, aber weit weniger Allergien. Erst die Entzündung und Gewebeschädigung sowie die „passenden“ Beschwerden machen einen positiven Allergietest bedeutend.

Manche Substanzen können die an der Allergie beteiligten Botenstoffe direkt ohne „Zwischenschaltung“ einer Antigen-Antikörper-Reaktion freisetzen und somit zu den gleichen Symptomen wie bei einer Allergie führen. Ein Beispiel für eine solche Pseudoallergie sind die Beschwerden, die manche Menschen nach Genuss von Rotwein oder Käse haben und die auf die Ausschüttung des Botenstoffs Histamin zurückzuführen sind.

Auch Unverträglichkeitsreaktionen (meist von Nahrungsmitteln oder Medikamenten), die auf einen beeinträchtigten Abbau dieser Substanzen oder auf noch unbekannte Mechanismen zurückzuführen sind, sind keine Allergie.

Das macht der Arzt

Diagnosesicherung

Manchmal ist die Sache klar: Tritt z. B. immer und nur nach dem Verzehr von Erdbeeren eine Allergie auf, so ist eine Erdbeerallergie höchstwahrscheinlich. Oft sind die Zusammenhänge aber nicht so offensichtlich. Gerade bei unangenehmen, aber nicht gefährlichen Beschwerden kann dann ein Beschwerdetagebuch helfen, Zusammenhänge aufzudecken.

Nächster Schritt sind die verschiedenen Allergietests. Am häufigsten angewendet werden Hauttests, z. B. der Pricktest, bei denen das mutmaßliche Allergen auf oder in die Haut gebracht und dann die Reaktion beobachtet wird. Bei Provokationstests wird das Allergen dem (beschwerdefreien) Patienten verabreicht – das Auftreten von Beschwerden spricht für eine Allergie. Allerdings sind Provokationstests nicht ungefährlich: Im schlimmsten Fall können sie einen allergischen Schock auslösen. Deshalb werden sie nur unter ärztlicher Überwachung, nicht selten sogar im Krankenhaus durchgeführt. Umgekehrt funktioniert die Eliminations- oder Suchdiät bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie: Hier wird zunächst eine „Minimalkost“ gegeben, bis alle Beschwerden verschwunden sind. Dann fügt man ganz langsam Nahrungsmittel für Nahrungsmittel hinzu, bis Beschwerden auftreten und so der Übeltäter entlarvt ist.

Bluttests sind teuer und bringen meist nicht viel. Zwar können die IgE bestimmt werden, die bei Allergien häufig erhöht sind. Aber weder schließen normale Werte eine Allergie aus noch sind erhöhte ein Beweis.

Die Säulen der Therapie

Wichtig ist zu unterscheiden zwischen einem positiven Allergietest und einer Allergie, die Beschwerden macht und je nach Ausprägung gefährlich werden kann, denn:

Behandelt wird nur die Allergie, nicht das Ergebnis des Allergietests.

Allergenkarenz. Erster und wichtigster Schritt ist das Meiden des Allergens, die Allergenkarenz. Dies kann ganz einfach sein, etwa bei einer Nahrungsmittelallergie gegen ein oder zwei Obstsorten, aber auch unmöglich, etwa bei einer Hausstaubmilbenallergie.

Medikamentöse Therapie. Nur wenn eine Allergenkarenz nicht möglich ist, werden Medikamente gegeben:

  • Am häufigsten verordnet der Arzt Antihistaminika.
  • Insbesondere bei häufigem Allergenkontakt sinnvoll sind Mastzellstabilisatoren wie z. B. Cromoglicinsäure (DNCG, z. B. Cromohexal®) oder Nedocromil (z. B. Tilade®). Sie verhindern, dass der Botenstoff Histamin ausgeschüttet wird, der die meisten allergischen Beschwerden vermittelt, und hemmen darüber hinaus Entzündungsreaktionen. Allerdings wirken Mastzellstabilisatoren nur, wenn sie vorbeugend und regelmäßig eingenommen werden. Am gebräuchlichsten sind Nasensprays bei allergischem Schnupfen, Dosieraerosole bei allergischem Asthma und Augentropfen gegen eine allergische Bindehautentzündung, seltener Kapseln oder Granulat zum Schlucken bei Nahrungsmittelallergien.
  • Als „Kreuzung“ zwischen Antihistaminika und Mastzellstabilisatoren kann Ketotifen (z. B. Zaditen®) betrachtet werden, das es als Tablette, Kapsel oder Lösung gibt. Ketotifenhaltige Augentropfen gegen allergische Bindehautentzündung sind seit April 2015 rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
  • Kortison wird wegen seiner Nebenwirkungen möglichst selten gegeben. Zwei Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel: Bei allergischem Asthma ist Kortison zum Inhalieren erste Wahl, auch bei einem allergischen Schock muss rasch Kortison gegeben werden, es ist hier oft lebensrettend.

Hyposensibilisierung. Aussichtsreich, insbesondere bei jungen Menschen mit einer Pollen- oder Insektengiftallergie, ist eine spezifische Immuntherapie (SIT), besser bekannt unter dem Namen Hyposensibilisierung. Die Zufuhr kleinster Allergenmengen soll zur Bildung von IgG führen, die dann bei „richtigem“ Allergenkontakt das Allergen abfangen, bevor sich die Beschwerden auslösenden IgE daran binden können. Die Behandlung, die zu den ältesten und wirksamsten heute noch praktizierten Immuntherapien gehört, zielt darauf ab, exklusiv nur die Funktion jener Immunzellen (T- und B-Lymphozyten) zu beeinflussen, die spezifisch für ein Antigen verantwortlich sind. In aller Regel wird das Allergen wiederholt unter die Haut gespritzt, wobei die Behandlungsdauer zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren liegt. Da die Allergenzufuhr teils gefährliche Allergiebeschwerden provozieren kann, wird die Behandlung immer in der Arztpraxis, manchmal sogar im Krankenhaus durchgeführt. Erst 30 Minuten nach der Spritze kann der Patient wieder nach Hause gehen.

Bei Kindern unter fünf Jahren ist die Indikation zur SIT abzuwägen: Spontanheilungen oder Besserungen sind häufig, da sich das kindliche Immunsystem noch im Reifungsprozess befindet. Beschränken sich die Reaktionen auf die Haut, ist eine Hyposensibilisierung nicht vordringlich. Aber auch bei inhalativen Beschwerden ist der Krankheitsverlauf zunächst über zwei Jahre zu beobachten.

Möglicherweise ist zumindest einem Teil der Betroffenen auch ohne Spritzen und häufige Arzttermine zu helfen: Nach ersten Langzeitstudien scheint eine sublinguale spezifische Immuntherapie (SLIT), bei der eine Allergenlösung unter die Zunge gegeben wird, dauerhaft wirksam zu sein. Notwendige Allergendosis und genaue Behandlungsdauer sind jedoch noch offen, und bislang stehen nur Lösungen mit Inhalationsallergenen zur Verfügung. Diese Therapie ist nicht nur bequemer für den Patienten, sondern es sind bisher auch keine schweren Nebenwirkungen aufgetreten, insbesondere kein allergischer Schock.

Die orale spezifische Immuntherapie, bei der das Allergen als Tablette geschluckt wird, kann dagegen zumindest derzeit nicht empfohlen werden.

Selbsthilfe

Das A und O der Selbsthilfe bei einer Allergie ist es, die Beschwerden auslösenden Allergene zu meiden (Allergenkarenz). Welche Einschränkungen dies im Alltag mit sich bringt, hängt naturgemäß von Anzahl und Art der Allergene ab. Bei einer Haustierallergie muss das Tier in aller Regel abgeschafft werden – die Katze nur außerhalb des Hauses oder den Wellensittich nur in einem Zimmer zu halten reicht meist nicht, da sich Haare bzw. Federn durch den normalen Luftzug doch überall verbreiten. Bei berufsbedingten Allergien ist ein Arbeitsplatzwechsel oder notfalls eine Umschulung erforderlich.

Manche Allergiker werden über die Jahre gegen immer mehr Substanzen allergisch. Ob eine solche Ausweitung der Allergie verhindert werden kann, indem der Betroffene häufige Allergieauslöser meidet, gegen die er (noch) nicht allergisch ist, ist umstritten.

Maßnahmen gegen Hausstaubmilben. Große Bedeutung hat die Wohnungshygiene bei der Hausstaubmilbenallergie:

  • Wichtigstes Milbenreservoir ist das Bett mit seinem feuchtwarmen Klima und den vorhandenen Hautschuppen; daher sollten Sie Schaumstoff- oder Latexmatratzen mit speziellen „allergendichten“ Überzügen, waschbare Kopfkissen und Bettdecken, ebenfalls mit speziellen Bezügen zum „Einschließen“ (Encasing) der Milben, verwenden. Unerlässlich ist, dass Sie das Bettzeug morgens so weit wie möglich zurückschlagen, damit die Matratze über Tag austrocknen kann, denn sie nimmt pro Nacht rund 500 ml Wasser auf. Entsprechend gehören Tagesdecken für Allergiker in die Altkleidersammlung.
  • Möglichst wenige Staub-Lagerplätze in der Wohnung (z. B. Gardinen oder große Pflanzen mit vielen kleinen Blättern).
  • Niedrige Luftfeuchtigkeit in der Wohnung (unter 50 %, am besten ca. 40 %), regelmäßiges Stoßlüften mehrfach täglich vor allem in Neubauwohnungen.
  • Staubsauger mit Mikrofilter.
  • Bei Kindern: Waschen von Stofftieren einmal monatlich in der Waschmaschine (möglichst bei 60 °C), Trocknen im Trockner; alternativ einen Tag lang in die Tiefkühltruhe.
  • Umstritten ist der Ersatz des Teppichbodens durch glatte Böden. Diese Maßnahme ist populär und folgt dem Trend in der Inneneinrichtung, hat aber wissenschaftlich gesehen keine Priorität: So haben Untersuchungen gezeigt, dass Allergene in den Teppichbodenschlingen fest hängen (bis der Staubsauger sie schluckt), während sie auf Steinböden oder Parkett durch Zugluft immer wieder aufgewirbelt werden. Diese Maßnahme ist also nur sinnvoll, wenn der neue Boden häufig gewischt wird, da Staub und Milbenkot sonst eher mehr aufgewirbelt werden.
  • Wer Eigenheimbesitzer ist, profitiert unter Umständen von einer modernen Zwangslüftungsanlage, die die Innenraumluft regelmäßig austauscht, je nach Gerät auch die Außenluft reinigt und zudem durch ihren Wärmetauscher Energie spart. Es gibt neben den zentralen Anlagen, die aber fast nur im Neubau in Frage kommen, auch Kompaktgeräte, die sich in den wichtigsten Zimmern einbauen lassen.

Lassen Sie sich als Betroffener einen Allergiepass ausstellen. Besonders wichtig ist er bei Medikamenten- oder Insektengiftallergien sowie für alle, bei denen die Gefahr eines allergischen Schocks besteht. Für sie empfiehlt sich auch ein Notfallkit, das ein Antihistaminikum und Kortisontabletten sowie ein Adrenalinpräparat zum Inhalieren oder als Fertigspritze enthält.

Komplementärmedizin

Folgende naturheilkundliche Verfahren stehen zur Verfügung:

  • Therapien zur Regulierung des Immunsystems wie die Sanierung der Darmflora, vielfältig abgewandelte Formen der Eigenbluttherapie z. B. nach Theurer mit dem Ziel einer Gegensensibilisierung, oder nach Reckeweg die Auto-Sanguis-Stufenkur, die Eigenbluttherapie mit Sauerstoff bzw. Ozon (O2/O3), aber auch Organotherapien wie Injektionen mit Thymusextrakten oder Ribonukleinsäuren (Bausteine der RNS).
  • Kalziumeinnahmen, um die Histaminwirkung abzuschwächen.
  • Akupunktur, Moxibustion, Schröpfen und Sole-Inhalationen, besonders bei allergischen Atemwegserkrankungen, zur Therapieergänzung.

Vorsorge

Eine zuverlässige Vorsorge vor Allergien ist nicht möglich, allenfalls eine Risikoverminderung, und selbst hierfür schließt sich das Zeitfenster schon um den 1. Geburtstag. Während Wissenschaftler bis vor wenigen Jahren vor allem auf eine allergenarme Umgebung setzten, wird derzeit der frühe Kontakt mit (ungefährlichen) Keimen für vorteilhaft gehalten – also keine Angst vor Nachbarskindern, einer Katze und ein wenig Dreck.

Stillen ist immer sinnvoll; bei Allergien in der Familie sollte ein Kind möglichst 6 Monate lang voll gestillt werden. Zudem schützt Stillen die Babys vor Übergewicht im Kindesalter und verringert so auch das Risiko für Allergien. Verzichten Sie im ganzen 1. Lebensjahr auf besonders „allergiegefährliche“ Lebensmittel in der Beikost.

Möglicherweise ist auch die vorbeugende Einnahme von Milchsäurebakterien (Probiotika) sinnvoll – in den letzten 4 Wochen vor der Geburt nimmt sie die Mutter ein, danach das Baby (bis zum Alter von etwa 6 Monaten).

Weiterführende Informationen

  • www.daab.de – Internetseite des Deutschen Allergie- und Asthmabunds e. V. (DAAB, Mönchengladbach): Informiert über die wichtigsten Allergien, mit Adressen regionaler Gruppen.

Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen (Autoaggressionskrankheiten): Sammelbegriff für alle Krankheiten, die dadurch zustande kommen, dass sich das Immunsystem gegen körpereigene gesunde Strukturen richtet. Es können alle Organe bzw. Organsysteme betroffen sein. Frauen erkranken häufiger als Männer und ältere Menschen häufiger als jüngere. Autoimmunerkrankungen nehmen in den Industrieländern seit Jahren zu. Zu den Autoimmunerkrankungen zählen:

  • Nichteitrige chronisch-destruierende Cholangitis
  • Autoimmunhepatitis (Form der chronischen Leberentzündung)
  • Blutungsneigung, bestimmte Formen, z. B. Purpura Schoenlein-Henoch
  • Colitis ulcerosa (chronisch-entzündliche Darmerkrankung)
  • Glomerulonephritis (Nieren[körperchen]entzündung)
  • Hashimoto-Thyreoiditis (bestimmte Form der Schilddrüsenentzündung)
  • Rheumatische Erkrankungen wie z. B. Rheumatoide Arthritis, Gefäßentzündungen wie z. B. Vaskulitiden (z. B. Klassische Panarteriitis nodosa) und Kollagenosen wie z. B. Systemischer Lupus erythematodes
  • Hormonerkrankungen wie Typ-1-Diabetes („Jugendform“ der Zuckerkrankheit), Morbus Addison (Nebennierenrindenunterfunktion) und Morbus Basedow (Schilddrüsenüberfunktion)
  • Autoimmungastritis
  • Multiple Sklerose
  • Myasthenia gravis
  • [Akutes] rheumatisches Fieber, einhergehend mit einer Gelenk- und Herzinnenhautentzündung wie z. B. einer Endokarditis.

Die Erkrankungen

Beim Gesunden sind nur solche Antikörper und Abwehrzellen „auf Patrouille“ im Blut und in den Geweben, die sich gegen fremde Zellen bzw. Substanzen sowie gegen kranke körpereigene Zellen richten. Dieses noch nicht in allen Einzelheiten geklärte Phänomen, körpereigene gesunde Strukturen unbehelligt zu lassen, heißt Immuntoleranz.

Wie überall, so können auch bei der Immuntoleranz Fehler passieren: Der Körper bildet dann Antikörper oder Abwehrzellen gegen körpereigene Strukturen, die Autoantikörper. Die Ursache bleibt dabei in aller Regel unklar. Manchmal hatte der Betroffene vorher eine Infektion mit einem Erreger, der der angegriffenen körpereigenen Struktur ähnelt, manchmal wurden Strukturen ihrer „Schutzhülle“ beraubt und dadurch für Abwehrzellen zugänglich, und auch die erbliche Veranlagung spielt eine Rolle. Dass Autoimmunerkrankungen immer öfter auftreten, erklären sich Mediziner (ähnlich wie bei den Allergien) damit, dass die keimarme Umgebung das Immunsystem durch mangelndes „Training“ anfälliger für Fehlprägungen macht.

Manche Autoimmunerkrankungen betreffen nur ein einziges Organ, etwa bei Typ-1-Diabetes die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Andere Erkrankungen hingegen betreffen Gewebe, die überall im Köper vorkommen, z. B. die Bindegewebe der Blutgefäße.

Das macht der Arzt

Bei manchen klar definierten Organerkrankungen wie etwa dem Typ-1-Diabetes ist kein Nachweis der Autoantikörper zur Diagnose nötig. Ansonsten können die krank machenden Autoantikörper häufig in Blutproben nachgewiesen werden. Ist dies nicht möglich und hat der Antikörpernachweis Konsequenzen für die Behandlung, kann die Entnahme einer Gewebeprobe nötig sein.

Die Behandlung hängt vom befallenen Organ ab. Bei einigen Erkrankungen kann z. B. das fehlende Hormon problemlos ersetzt werden. Je mehr Organe aber betroffen sind und je schwerer deren Funktion zu ersetzen ist, desto eher ist eine medikamentöse Unterdrückung der Abwehr durch Immunsuppressiva angezeigt.

Chronisches Erschöpfungssyndrom

Chronisches Erschöpfungssyndrom (chronisches Ermüdungssyndrom, chronique fatigue syndrome, CFS): Erst in den 1980er Jahren (an)erkanntes, wahrscheinlich nicht einheitliches Krankheitsbild, gekennzeichnet durch lang andauernde, abnorm starke geistige und körperliche Erschöpfbarkeit sowie durch eine typische Kombination weiterer Beschwerden wie Schlaf-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Hals-, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie eine Verschlechterung des Zustands nach jeder Art von Anstrengung. Am häufigsten erkranken Frauen zwischen 30 und 45 Jahren, insgesamt soll es in Deutschland 300 000 Betroffene geben .

Vom chronischen Erschöpfungssyndrom ist die (krebsassoziierte) Fatigue abzugrenzen, die zwar ähnliche Beschwerden bereitet, aber eine klare Ursache und einen besseren Verlauf hat.

Leitbeschwerden

  • Erschöpfungszustand, der länger als sechs Monate andauert und die Lebensqualität stark einschränkt
  • Schlafstörungen
  • Vermindertes Kurzzeitgedächtnis, Konzentrationsschwierigkeiten
  • (Früher nicht oder nicht so gekannte) Kopfschmerzen, Halsschmerzen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Empfindliche Lymphknoten an Achseln und Hals
  • Zustandsverschlechterung nach Anstrengung, keine Besserung nach Schonung oder Ruhe
  • In 40 % psychiatrische Folgeerkrankungen, meist eine Depression oder Angsterkrankung
  • Überzufällig häufig Lebensumstände, die als aussichtslos erlebt werden (z. B. chronische Konflikte)
  • Überzufällig häufig gleichzeitig Fibromyalgie oder MCS-Syndrom

Die Erkrankung

Die Ursachen des chronischen Erschöpfungssyndroms liegen im Dunkeln. Am ehesten handelt es sich nach heutigem Verständnis um eine Erkrankungsgruppe mit verschiedenen Auslösern, relativ einheitlichem akutem Krankheitsbild und wiederum unterschiedlichen Krankheitsverläufen (siehe unten). Als (Teil-)Ursachen werden vermutet:

  • Eine Schwächung oder Fehlsteuerung des Immunsystems in dem Sinne, dass das Zusammenspiel zwischen Immunsystem, Nervensystem und Hormonsystem sowie elementaren Biorhythmen von Schlaf- und Wachphasen, Leistungs- und Erholungsphasen aus dem Tritt geraten ist. Dafür spricht, dass die Symptome häufig nach einer akuten Infektionskrankheit einsetzen
  • Traumatische Erlebnisse in der Kindheit (wobei Kinder und Jugendliche selbst praktisch nie an einem chronischen Erschöpfungssyndrom erkranken)
  • Negativer Stress
  • Umweltgifte
  • Eine genetische, also vererbte Bereitschaft, an einem chronischen Erschöpfungssyndrom zu erkranken.

Die klassische Erkrankungsform beginnt plötzlich – wie erwähnt oft in der Folge eines Infekts, von dem sich der Betroffene über viele Wochen nicht zu erholen scheint. Die Leistungseinschränkung kann so ausgeprägt sein, dass das Haus nicht verlassen werden kann und sogar weitgehende Bettlägerigkeit besteht. Nach Monaten bis wenigen Jahren kommt es zur Besserung, wobei häufig nicht zu entscheiden ist, ob diese durch eine bestimmte Behandlung erreicht wurde oder spontan erfolgte. Die Rückfallrate ist hoch, besonders nach Infekten, physischer Belastung und Stressperioden. 20 % der Kranken sollen auf Dauer eingeschränkt bleiben bis hin zur Invalidität. Besonders diese Gruppe ist selbstmordgefährdet. Eine andere Verlaufsform beginnt schleichend und verschlechtert sich über die Zeit, die Chancen auf Erholung sind hier wesentlich niedriger.

Das macht der Arzt

Die Diagnose eines chronischen Erschöpfungssyndroms ist eine Ausschlussdiagnose, das heißt, alle anderen Krankheiten (wie Schlafstörungen oder Depression), die ähnliche Beschwerden hervorrufen können, müssen sicher ausgeschlossen sein. Typische Labor- oder Untersuchungsbefunde, die ein chronisches Erschöpfungssyndrom belegen würden, gibt es nicht.

Wissenschaftlich gesicherte oder auch nur allgemein anerkannte Therapieempfehlungen liegen nicht vor. Es besteht nur insoweit Einigkeit, als dass sich die Therapie an den für den Erkrankten am meisten belastenden Beschwerden orientieren sollte: So profitieren viele Patienten mit Gelenk- oder Kopfschmerzen von NSAR-Schmerzmitteln und auch von Antidepressiva oder anderen, das Aktivitätsniveau stimulierenden Psychopharmaka. Vielen Patienten wird eine Gesprächspsychotherapie vorgeschlagen, wobei der Nutzen für den Einzelnen aber sehr unterschiedlich ist. Gesichert ist aber die Wirksamkeit einer ausreichend langen und speziell auf Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom zugeschnittenen Verhaltenstherapie.

MCS-Syndrom

MCS-Syndrom (Multiple Chemical Sensitivity, Multiple Chemikalienunverträglichkeit, vielfache Chemikalienüberempfindlichkeit, idiopathische Umwelt-Unverträglichkeit): ursächlich unklares Bild mit vielfältigen Beschwerden, die von den Betroffenen auf schädigende Substanzen wie Lösungsmittel, Abgase, Zigarettenrauch oder Duftstoffe in der Umwelt zurückgeführt werden. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

Leitbeschwerden

  • Müdigkeit, Erschöpfung, Schwäche
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Kreislaufbeschwerden, z. B. Schwindel
  • Übelkeit
  • Hohe Geruchsempfindlichkeit gegenüber bestimmten Chemikalien, evtl. auch unschädlichen Substanzen
  • Die chronische Stresssituation, wenn die Betroffenen den auslösenden Substanzen im Alltag nicht ausweichen können, führt zu Erschöpfungszuständen mit Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Augenbrennen, Schwindel, Atemnot, Beschwerden am Bewegungsapparat, Magen-Darm-Problemen, Schmerzen, Juckreiz oder Entzündungen an Haut und Schleimhaut.

Die Erkrankung

Die Betroffenen leiden chronisch unter Beschwerden, die sie und/oder ihre Ärzte auf Umweltchemikalien (v.a. leichtflüchtige Substanzen, z.B. in Lösungsmitteln, wie Formaldehyd aus Kunststoffen oder Lacken), Schwermetalle (z.B. Amalgamfüllungen), Zusatzstoffe von Nahrungsmitteln, Candidabesiedlung des Darms oder elektromagnetische Felder zurückführen. Rund ein Fünftel der Betroffenen gibt mehr als zehn beschwerdeauslösende Stoffe an. Der Leidensdruck ist hoch und führt nicht selten zur dauernden Arbeitsunfähigkeit.

Gesicherte Erkenntnisse über die Ursachen des MCS-Syndroms gibt es trotz mehrerer Studien und zunehmenden öffentlichen Interesses wenig. Tendenziell lassen sich alle Aussagen zu den Ursachen des MCS einem oder mehreren der folgenden drei Grundfaktoren zuordnen:

  • Expositionstheorie. Eine erhöhte Belastung mit einem oder mehreren Schadstoffen (Initialexposition), die sich nachfolgend über Jahre zur Überempfindlichkeit gegenüber (vielen) weiteren Substanzen auswächst.
  • Vulnerabilitätstheorie. Eine erhöhte Gefährdung für das MCS, die Forscher vor allem bei vorbestehenden anderen chronischen Erkrankungen vermuten. Dazu zählen eine allergische Disposition, Stress-Überempfindlichkeit, Depressionen, Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörungen. Dass Frauen hiervon häufiger betroffen sind als Männer, erklärt ihre deutlich höhere Erkrankungsrate an MCS gegenüber Männern.
  • Psychosomatische Störung. Viele Mediziner sehen das MCS als Ausdruck einer somatoformen Störung. Diese These wird heute zunehmend hinterfragt, MCS-Selbsthilfeorganisationen etwa interpretieren die häufig zu beobachtenden psychischen Auffälligkeiten von MCS-Betroffenen als Folge der MCS, nicht als Ursache. Unbestritten ist aber, dass es eine ausgeprägte psychosomatische Komorbidität von MCS mit Erkrankungen wie dem chronischen Erschöpfungssyndrom gibt.

Das macht der Arzt

Diagnostisch steht der Ausschluss anderer Erkrankungen an erster Stelle, etwa von Allergien. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, hängt von den Beschwerden des Betroffenen ab.

Sind keine behandelbaren anderen Erkrankungen feststellbar, so fußt die Therapie auf drei Säulen:

  • Möglichst konsequente Ausschaltung der schädigenden Umwelteinflüsse (zumindest in den eigenen vier Wänden des Patienten).
  • Unterstützende psychotherapeutische Therapieansätze für die Bewältigung (Coping) der oft extrem belasteten Lebenssituation der Betroffenen.
  • Umfassende Informationsvermittlung über das Krankheitsbild.

Psychopharmaka sind tendenziell kontraindiziert. Psychotherapie alleine ist aber ebenfalls tendenziell unwirksam. Die Prognose der MCS ist ungünstig.

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