Orthopädie und Unfallmedizin


Hand

Arthrosen des Handgelenks und der Fingergelenke

Grundsätzlich können alle Gelenke der Hand von Arthrosen betroffen sein. Für einige haben sich jedoch spezielle Krankheitsnamen eingebürgert:

Bouchard-Arthrose. Arthrose der Fingermittelgelenke mit vornehmlicher Anschwellung an der Streckseite (Bouchard-Knoten).

Heberden-Arthrose. Arthrose der Fingerendgelenke mit zweihöckriger Anschwellung an der Streckseite (Heberden-Knoten). Tritt bevorzugt bei Frauen nach den Wechseljahren auf.

Rhizarthrose. Arthrose des Daumensattelgelenks zwischen Handwurzel und erstem Mittelhandknochen.

Von Fingergelenksarthrosen sind typischerweise ältere Frauen betroffen, oft ohne erkennbare Ursache.

Handgelenksarthrosen treten erheblich seltener auf und stellen meist Verletzungsfolgen dar. Unabhängig von der Lokalisation schreitet die Erkrankung unaufhaltsam fort. Wenn eine konservative Behandlung, z. B. mit Knetübungen, Wärme oder Schmerzmitteln, nicht mehr ausreichend hilft, sind operative Maßnahmen in Erwägung zu ziehen.

Leitbeschwerden

Im Bereich der betroffenen Gelenke:

  • Bewegungsschmerz, später schmerzhafte Bewegungseinschränkung, v. a. nach längerer Ruhe (Morgensteifigkeit)
  • Druckschmerz
  • Schwellung, knotige Auftreibung
  • In fortgeschrittenen Stadien Gelenkfehlstellungen und Gelenkversteifungen.

Wann zum Arzt

Bei Gelegenheit, wenn über längere Zeit Schmerzen oder Auftreibungen des Handgelenks oder der Fingergelenke bestehen

Die Erkrankung

In Entstehung und Verlauf gleichen die Hand- und Fingergelenksarthrosen den Arthrosen im Allgemeinen. Sie sind oft Folge einer langfristigen mechanischen Überlastung oder Fehlbelastung (z. B. durch handwerkliche Arbeit, Sport, intensive PC-Arbeit), eines in Fehlstellung verheilten Knochenbruchs oder einer Verrenkung. Manchmal entstehen sie nach einer Gelenkentzündung oder als Begleiterscheinung eines Ganglions (Überbeins) am Handgelenk, häufig im Rahmen einer Rheumatoiden Arthritis. Genetische und hormonelle Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle und erklären, warum Arthrosen der Finger- und Handgelenke in manchen Familien gehäuft und bevorzugt nach den Wechseljahren auftreten.

Im Lauf der allmählich fortschreitenden Erkrankung entstehen zunehmende Knorpelschäden – später auch Knochenschäden –, schmerzhafte Verformungen und Versteifungen an Hand- oder Fingergelenken.

Bei Handgelenksarthrosen kommt als Ursache auch eine Lunatummalazie (Morbus Kienböck) in Betracht. Diese Erkrankung ist charakterisiert durch ein teilweises oder vollständiges Absterben des Mondbeins, eines kleinen Handwurzelknochens, der eine wichtige Rolle für die Beweglichkeit und Stabilität des Handgelenks spielt. Als Ursache findet sich häufig eine anlagebedingte Verkürzung der Elle im Vergleich zur Speiche, gelegentlich auch ein Unfall oder eine dauerhafte Belastung des Handgelenks durch Vibrationen, z. B. bei mehrjähriger Arbeit an Pressluftwerkzeugen. Letzteres rechtfertigt sogar die Anerkennung der Lunatummalazie als Berufskrankheit. In jedem Fall ist die Erkrankung mit starken Schmerzen im Bereich des Handgelenks verbunden und verläuft ohne Behandlung über mehrere Stadien fortschreitend bis zur völligen Auflösung des Mondbeins. Die betroffene Hand zeigt einen deutlichen Kraftverlust und eine zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit. Im Stadium I, das in seinem Beschwerdebild den Sehnenscheidenentzündungen ähnelt, lassen sich die Veränderungen manchmal durch eine 6- bis 12-monatige Ruhigstellung aufhalten. Dagegen erfordern die Stadien II–IV eine operative Behandlung, z. B. eine Verkürzung der Speiche oder eine Transplantation von gesunden Knochenstückchen in das erkrankte Mondbein.

Das macht der Arzt

Röntgenaufnahmen zeigen typische Arthrosezeichen wie Gelenkspaltverschmälerung, raue Gelenkflächen und Verdichtung des gelenknahen Knochens. Bei plötzlicher Verschlechterung lässt sich mit Blutuntersuchungen klären, ob ein akuter Arthroseschub oder eine rheumatische Erkrankung wie die Rheumatoide Arthritis vorliegt.

Zur Behandlung sind Medikamente wichtig, v. a. entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) in Tablettenform oder als Injektion in die erkrankten Regionen. Handgelenks- oder Daumenschienen entlasten die betroffenen Gelenke und lindern die Schmerzen. Viele Patienten profitieren auch von Krankengymnastik, physikalischer Therapie (z. B. in Form von Reizstrom-, Wärme- oder Kälteanwendungen) oder Ergotherapie. In schweren Fällen bieten sich verschiedene Operationsverfahren an: Entfernung der erkrankten Gelenkschleimhaut (Synovektomie) und der knöchernen Auftreibungen, Transplantation von Muskelgewebe als Gelenkknorpelersatz bei Handgelenksarthrosen, Kappung schmerzleitender Nervenbahnen, Versteifung des betroffenen Gelenks (Arthrodese), oder Ersatz durch ein künstliches Hand- oder Fingergelenk. Manche der Operationen lassen sich im Rahmen einer Gelenkspiegelung durchführen.

Selbsthilfe

Bei Fingergelenksarthrosen ist es sehr wichtig, die Beweglichkeit der Finger zu erhalten. Machen Sie zu diesem Zweck Knetübungen mit Sand, den sie vorher (z. B. in der Mikrowelle) erwärmt haben, mit einem Küchenschwamm oder mit einem Squashball in lauwarmem Wasser, am besten zweimal täglich. Auch bei Handgelenksarthrosen empfehlen sich regelmäßige Übungen, z. B. Handgelenk in beide Richtungen kreisen, Faust machen, jeden Finger zum Daumen führen. 5 Minuten täglich reichen aus, um ein Steifwerden des Gelenks zu verzögern.

Kommt es im Rahmen eines Arthroseschubs zu akuten Schmerzen, sind statt Bewegungsübungen Kälteanwendungen angebracht, z. B. mit Kühlpacks oder kühlenden Quarkumschlägen. Bei chronischen Beschwerden bevorzugen die meisten Patienten Wärme, z. B. in Form von Gelenkwickeln mit Heilerde, Schwedenbitter oder Kamillentee.

Komplementärmedizin

Physikalische Therapie. Wärmeanwendungen wie feucht-kalte Umschläge oder erwärmte Heublumensäckchen lindern die Beschwerden im chronischen Stadium. Wegen ihrer muskelentspannenden und durchblutungsfördernden Wirkungen sind auch Vollbäder mit Badezusätzen wie Schwefel, Sole oder Fichtennadeln empfehlenswert.

Bei einer aktivierten Arthrose stehen dagegen Kälteanwendungen wie kalte Umschläge oder Kältepackungen in Form von eis- oder kühlschrankgelagerten Quark- bzw. Moorpackungen im Vordergrund, die mehrmals täglich direkt auf die Hand- oder Fingergelenke gelegt werden.

Besteht eine aktivierte Arthrose, dürfen keine warmen Vollbäder durchgeführt werden.

Pflanzenheilkunde. Häufig eingesetzte standardisierte Pflanzenextrakte basieren auf Heilpflanzen, die sich v. a. durch stoffwechsel- oder durchblutungsfördernde sowie schmerzlindernde Wirkungen auszeichnen, allen voran Brennnesselblätter, Ackerschachtelhalmkraut und Löwenzahn. In vielen Fällen bietet sich eine längerfristige Anwendung an, z. B. in Form einer Teekur (z. B. Gerner® Rheumatee). Ansonsten kommen zur Linderung abnutzungsbedingter Gelenkschmerzen die gleichen Phytotherapeutika in Betracht wie zur Behandlung einer rheumatoiden Arthritis.

Enzymtherapie. Sie ist v. a. eine Option, wenn die Neigung zu häufigen Entzündungen (aktivierte Arthrosen) besteht. Zur Eindämmung der Entzündung wird das Ananasenzym Bromelain in hoher Dosierung einzeln (z. B. Bromelain-Pos®) oder in Kombination mit anderen Enzymen (z. B. mit dem Pankreasenzym in Wobenzym® N) in Tabletten- oder Pulverform eingenommen.

Akupunktur. Dass Akupunktur Gelenkabnutzungsbeschwerden positiv beeinflusst, gilt inzwischen als gesichert. Ob mit dem Verfahren eine langfristige Besserung erreicht werden kann, wird derzeit untersucht.

Homöopathie. Die Homöopathie nennt neben einer individuell abgestimmten Konstitutionsbehandlung u. a. Causticum, Calcarea phosphorica, Mercurius solubilis, Phosphorus und Sulfur sowie einige standardisierte Komplexmittel (z. B. Arthrose-Echtroplex® zur Injektion) als hilfreich zur Linderung von Gelenkabnutzungsbeschwerden. Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß und den damit verbundenen Schmerzen und Bewegungsbeeinträchtigungen ist eine Kombination mit anderen Therapieformen angezeigt.

Nahrungsergänzungsmittel. Der Markt bietet vielerlei Nahrungsergänzungsmittel, denen knorpelschützende bzw. die Knorpelregeneration anregende Wirkungen zugeschrieben werden. Sie werden meist in Form von Kapseln eingenommen. Nach einigen Studien sollen Avocado-Soja-Öle, die sich durch einen besonders hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren auszeichnen, sowie Grünlippmuschelextrake das Voranschreiten einer Arthrose (im Frühstadium) aufhalten, wenn die Präparate mindestens 3 Monate im Jahr eingenommen werden. Der vorgeblich knorpelregenerierende Effekt des Grünlippmuschelextrakts wird v. a. dem hohen Gehalt an Mangan, Methylsulfonylmethan, Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat zugeschrieben. Wie alle Therapieansätze, die direkt auf den Gelenkknorpel selbst Einfluss nehmen (sollen), haben sie sicher keinen Effekt mehr, wenn der Knorpel bereits stark geschädigt bzw. kaum oder gar nicht mehr vorhanden ist – in diesem Fall ist die Einnahme wirkungslos.

Für andere Extrakte, etwa aus Mikroalgen, Haifischknorpel oder Perilla-Öl, steht ein wissenschaftlicher Nachweis ihrer therapeutischen Wirksamkeit bislang vollständig aus.

Neuraltherapie. Lokale Injektionen oder Quaddelungen, z. B. mit Misteln, rund um die betroffene Hüfte, sollen helfen, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Magnettherapie. Es gibt Hinweise, dass die Magnettherapie den Knorpelaufbau stimuliert bzw. einen knorpelregenierenden Effekt hat. Es kann deshalb einen Versuch wert sein, das Verfahren bereits in einem frühen Stadium in einem mehrwöchigen Therapieintervall einzusetzen, also dann, wenn noch genug Gelenkknorpel vorhanden ist.

Entspannungstherapien. Yoga, Autogenes Training oder die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson haben sich – wie bei allen chronischen Schmerzen des Bewegungsapparats – auch zur Linderung von Arthrosebeschwerden bewährt.

Keinen wissenschaftlichen Beleg gibt es bislang für den therapeutischen Nutzen von Ausleitungs- oder Umstimmungsverfahren wie Cantharidenpflaster oder Eigenbluttherapie.

Weiterführende Informationen

  • www.fingerarthrose.de – Schmerzklinik am Arkauwald, Bad Mergentheim: Informationen zur Fingerarthrose.

Ganglien

Ganglien (Einzahl: Ganglion, Überbein): Mit gallertartiger Flüssigkeit gefüllte, unter der Haut gelegene Hohlräume, die mit benachbarten Gelenken, Knorpelscheiben (Menisken) oder Sehnen(-scheiden) verbunden sind. Von der harmlosen Erkrankung sind überwiegend Frauen zwischen 20 und 30 Jahren betroffen. Bilden sich Ganglien nicht spontan zurück, lassen sie sich problemlos mit einem kleinen Eingriff entfernen.

Leitbeschwerden

  • Prall-elastischer, erbsen- bis kirschgroßer Knoten oder eiförmige Schwellung unter der Haut, meist am Handgelenk, seltener an Fingern, Ellenbogen, Kniekehle, Außenseite des Knies oder Fußrücken
  • Manchmal bewegungsabhängige Beschwerden, dumpfe Dauerschmerzen, Druckgefühl oder -empfindlichkeit, Kribbeln oder Taubheitsgefühl.

Wann zum Arzt

Bei Gelegenheit, wenn ein Ganglion über mehrere Monate Beschwerden verursacht oder kosmetisch stört.

Die Erkrankung

Als Krankheitsursache werden überlastungsbedingte Reizzustände angenommen, die an der betreffenden Stelle die Gelenkkapsel oder Sehnenscheide schwächen und zu einer überschießenden Produktion von Gelenkschmiere führen. Diese bricht schließlich in das umliegende Weichteilgewebe ein und bildet dort einen flüssigkeitsgefüllten, meist in mehrere Kammern unterteilten Hohlraum. 30–50 % der Ganglien bilden sich innerhalb einiger Wochen oder Monate von selbst zurück.

Wenn ein länger bestehendes Ganglion Beschwerden verursacht oder aufgrund seiner Größe stört, lässt es sich mit einer ambulanten Operation entfernen. Das Risiko von Rückfällen liegt bei 5-10 %.

Alternativ empfehlen manche Ärzte als erste Behandlungsmaßnahme, das Ganglion mit einer Hohlnadel anzustechen und den Inhalt abzusaugen. Bei einem Rückfall, der in 30 % der Fälle zu erwarten ist, lässt sich eine dauerhafte Heilung manchmal noch durch Einspritzen von Kortisonpräparaten erreichen. Nach dem dritten bis vierten Rückfall ist jedoch in jedem Fall eine Operation erforderlich.

Weiterführende Informationen

Handwurzelbrüche und Kahnbeinbrüche

Handwurzelbrüche (Handwurzelfrakturen, Karpalfrakturen): Brüche eines, selten mehrerer der acht Handwurzelknochen, in der Regel durch einen Sturz auf die im Handgelenk überstreckte Hand. 75 % der Fälle sind Kahnbeinbrüche (Skaphoidfrakturen) an der Daumenseite der Handwurzel. Kahnbeinbrüche werden meist operiert; Brüche der übrigen Handwurzelknochen werden in der Regel konservativ behandelt.

Leitbeschwerden

Druck- und Bewegungsschmerz sowie Schwellung im Bereich des Handgelenks oder der Handwurzel nach einem Sturz oder Unfall.

Wann zum Arzt

Noch am gleichen Tag, wenn nach einem Unfall schmerzhafte Schwellungen an der Hand bestehen

Die Erkrankung

Bei Brüchen der Handwurzelknochen ist meist das Kahnbein betroffen. Es hat eine besonders spärliche und verletzungsanfällige Blutversorgung. Insbesondere bei verschobenen Kahnbeinbrüchen besteht deshalb die Gefahr, dass ein Bruchstück von der Blutversorgung abgeschnitten wird, der Bruch nicht heilt (Kahnbeinpseudarthrose) und der betroffene Kahnbeinanteil abstirbt. Chronische Schmerzen und eine Arthrose von Handwurzel und Handgelenk sind die typischen Folgen.

Als weitere Komplikation tritt gelegentlich eine Sudeck-Erkrankung auf. Oft wird der Kahnbeinbruch anfangs nicht erkannt, weil die Patienten der Meinung sind, unter einer simplen Verstauchung der Hand zu leiden, und deshalb nicht zum Arzt gehen. Manchmal wird der Bruch auch übersehen, weil er auf einer ersten Röntgenaufnahme nicht so deutlich zu erkennen ist. Eventuell ist eine CT- oder Kernspin-Aufnahme notwendig, um den Bruch sichtbar zu machen.

Das macht der Arzt

Die oben genannten Symptome weisen den Arzt auf einen möglichen Handwurzelbruch hin. Starke Indizien für eine Kahnbeinfraktur sind ein räumlich begrenzter Druckschmerz in der Tabatière (Foveola Radialis, auch anatomical snuff box, also Schnupftabakdose, genannt) – eine sichtbare Vertiefung zwischen Daumen, Daumenstrecksehne und Handgelenk bei Überstreckung des Daumens – und Schmerzen in der Handwurzel bei Stauchung von Daumen und Zeigefinger. Der Arzt sichert die Diagnose durch Röntgen, im Zweifelsfall auch durch ein CT oder Kernspin.

Brüche des Kahnbeins werden meist operiert, um das Risiko von späteren Kahnbeinpseudarthrosen zu minimieren. Dabei richtet der Arzt den Bruch ein und presst die Bruchstücke mit einer speziellen Schraube (Herbert-Schraube) möglichst eng zusammen. Zur Nachbehandlung empfehlen manche Ärzte eine 2 bis 4-wöchige Ruhigstellung im Gips, andere verzichten darauf. Nach 6 bis 8 Wochen ist die Handwurzel wieder voll belastbar, der Patient ist uneingeschränkt arbeitsfähig. Die Herbert-Schraube verbleibt normalerweise im Kahnbein.

Nur völlig unverschobene Kahnbeinbrüche werden konservativ durch Ruhigstellung im Unterarmgips mit Daumeneinschluss in dieser Form für 12 Wochen behandelt.

Alle übrigen Handwurzelbrüche stellt der Arzt für 6 bis 12 Wochen im Unterarmgips ruhig. Nur wenn sie verschoben oder von Verrenkungen begleitet sind, erfordern diese Verletzungen eine operative Therapie. Je nach Verletzungsart besteht sie in einer Verdrahtung oder Verschraubung der Bruchstücke, gegebenenfalls zusätzlich in einer Rekonstruktion von gerissenen Bandstrukturen.

Kapsel- und Sehnenverletzungen an Hand und Fingern

Gelenkkapselverletzungen: Überdehnungen ([Bänder-]Zerrungen, Kapselrisse) und knöcherne Kapselausrisse bei Fingerverstauchungen. Sie entstehen meist durch gewaltsame Überstreckung eines Fingergelenks, häufig beim Ballsport. Bei starker Krafteinwirkung und weitgehender Zerreißung der Gelenkkapsel tritt oft zusätzlich eine Fingerverrenkung (Fingerluxation) auf. Zur Therapie reicht meist eine Ruhigstellung; gelegentlich ist eine Operation erforderlich.

Sehnenverletzungen: Risse oder Durchtrennungen von Streck- oder Beugesehnen. Strecksehnenverletzungen sind wegen der geringeren Weichteilbedeckung viel häufiger als Beugesehnenverletzungen. Bei Ersteren dominieren Risse und knöcherne Ausrisse nach plötzlicher Überdehnung, bei Letzteren Durchtrennungen im Rahmen von Schnittwunden und Sägeverletzungen. Die Behandlung ist meist operativ.

Leitbeschwerden

  • Schmerzhafte Schwellung und Bewegungseinschränkung eines Fingergelenks bei einer Kapselverletzung
  • Schmerzhafte Fehlstellung im Gelenkbereich und Bewegungsunfähigkeit bei einer Verrenkung
  • Hängender Finger bei einer Strecksehnenverletzung
  • Sowohl bei Beuge- als auch bei Strecksehnenverletzungen ist es unmöglich, einen Finger aktiv und mit normaler Kraftentfaltung vollständig zu beugen oder zu strecken, jedoch besteht weitgehend normale und schmerzfreie passive Beweglichkeit, z. B. beim Bewegen des Fingers mithilfe der anderen Hand.

Wann zum Arzt

Sofort, wenn eine klaffende (Schnitt-)Verletzung an Hand oder Fingern mit Bewegungseinschränkung oder eine Fehlstellung im Bereich eines Fingergelenks vorliegt.

In den nächsten Tagen, wenn Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung im Bereich eines Fingergelenks nicht rasch wieder abnehmen.

Die Erkrankung

Die gewaltsame Überstreckung eines Fingergelenks, z. B. durch Sturz auf einen ausgestreckten Finger oder durch das Auftreffen eines Balls, führt auf der Beugeseite zur Überdehnung und oftmals auch zum Einriss der Gelenkkapsel und einer Faserknorpelplatte, die das Gelenk an dieser Stelle verstärkt. Bei seitlicher Abknickung eines Fingergelenks, z. B. des Daumengrundgelenks beim Hängenbleiben in der Skistockschlaufe (Skidaumen, ulnare Kollateralbandruptur), sind die seitliche Gelenkkapsel und die sie verstärkenden Seitenbänder betroffen. Manchmal reißen Kapsel oder Bänder mitsamt einem kleinen Knochenstück aus ihrer Verankerung am Knochen aus (knöcherner Kapselausriss bzw. knöcherner Bandausriss). Bei vollständiger Zerreißung von Kapsel und Bändern wird das Gelenk nicht mehr ausreichend zusammengehalten; es kommt zu einer Verrenkung.

Die dicht unter der Haut liegenden Beuge- oder Strecksehnen sind v. a. durch Schnittwunden gefährdet. Bei Sehnen, die durch Verschleiß vorgeschädigt sind, reichen manchmal schon heftige Fingerbewegungen, um einen Riss (Sehnenruptur) oder einen Ausriss von kleinen Knochenstücken (knöcherner Sehnenausriss) zu provozieren. Betroffen ist dabei häufig die Strecksehne des Fingerendglieds, etwa im Rahmen einer typischen Hausfrauenverletzung, die beim Einstopfen des Betttuchs zwischen Matratze und Bettrahmen entsteht.

Verletzungen von Fingernagel und Nagelbett bei Quetschungen (Hammerschlag, Autotür), Schnitt- und Sägeverletzungen zählen zu den häufigsten Handverletzungen. Auch wenn sie zunächst nach einer Kleinigkeit aussehen, erfordern solche Verletzungen immer einen Arztbesuch. Nicht korrekt behandelte Nagel[bett]verletzungen führen häufig zu Wachstumsstörungen und Verformungen des Nagels, die kosmetisch unschön und funktionell hinderlich sind. Der Arzt lässt schmerzhafte Blutansammlungen unter dem Nagel abfließen, indem er schmerzlos kleine Löcher in den Nagel bohrt. Er näht die Wunden von Nagelwall oder Nagelbett und fixiert mit der Naht bei Bedarf auch abgelöste Nagelanteile zum Schutz und zur Schienung des Nagelbetts.

Das macht der Arzt

Diagnosesicherung. Eine erste Diagnose stellt der Arzt, indem er den verletzten Finger abtastet und bewegt. Zum Nachweis einer möglichen Gelenkinstabilität bei Kapsel- und Bänderrissen versucht der Arzt, das betroffene Fingergelenk seitlich aufzuklappen und die benachbarten Knochen gegeneinander zu verschieben. Außerdem prüft er, ob eine Stauchung des betroffenen Fingers in seiner Längsachse die Schmerzen verstärkt, was eher für einen Knochenbruch als für eine ausschließliche Weichteilverletzung spricht. Röntgenaufnahmen des verletzten Fingergelenks dienen dazu, einen Knochenbruch sicher auszuschließen und einen eventuellen knöchernen Kapsel- oder Bandausriss festzustellen.

Therapie. Verrenkungen richtet der Arzt umgehend durch dosierten Zug und Druck ein, meist in Lokalbetäubung. Anschließend legt er eine Fingerschiene aus Gips, Kunststoff oder Aluminium an, die 2 bis 3 Wochen verbleibt. Auch andere Kapsel- oder Bänderrisse und kleinere knöcherne Ausrisse erfordern eine Ruhigstellung für 2 bis 3 Wochen.

Eine operative Therapie empfiehlt sich bei starker Gelenkinstabilität, z. B. bei einem Riss des kleinfingerseitigen Seitenbands am Daumengrundgelenk (Skidaumen), sowie bei größeren verschobenen knöchernen Kapselbandausrissen, die nach konservativer Therapie oftmals zur frühzeitigen Arthrose führen. Je nach Verletzung richtet der Operateur Verrenkungen offen ein, näht zerrissene Kapselanteile oder befestigt ausgerissene Knochenstücke mit Draht oder kleinen Schrauben. Manchmal blockiert er das Gelenk vorübergehend mit einem Draht, um es ruhigzustellen.

Eine durchtrennte Beugesehne näht der Arzt möglichst innerhalb der ersten 24 Stunden, weil frische Verletzungen die besten Heilungschancen haben. Da Sehnen nur langsam heilen, ist die volle Arbeitsfähigkeit erst nach 12 Wochen erreicht. Die Nachbehandlung erfolgt meist in einer speziellen Schiene (Kleinert-Schiene), in der sich der betroffene Finger aktiv strecken, aber nur passiv beugen lässt. Damit der Beugemuskel nicht an der frisch genähten Sehne zieht, übernimmt ein Gummizügel die Beugebewegung. Krankengymnastische Übungen erhalten die Beweglichkeit.

Auch verletzte Strecksehnen erfordern meist eine Naht und anschließende Nachbehandlung mit einer Schiene. Sehnenrisse am Fingerendglied heilen üblicherweise gut unter alleiniger konservativer Therapie mit mehrwöchiger Schienung in Streckstellung. Bei größeren, knöchernen Sehnenausrissen empfiehlt sich dagegen meist eine Wiederbefestigung mit Drahtnähten oder kleinen Schrauben.

Prognose

Gelenkkapselverletzungen heilen meist folgenlos. Nur bei Beugesehnenverletzungen verbleibt in ~ 20 % der Fälle eine verminderte Fingerbeweglichkeit. Ursache sind erneute Sehnenrisse unter Belastung oder Verwachsungen und Verkürzungen im Rissbereich. Manchmal ist eine erneute Operation unumgänglich, um die Sehne zu rekonstruieren oder Verwachsungen zu lösen. Auch bei Strecksehnenverletzungen bleibt manchmal eine Bewegungseinschränkung zurück.

Weiterführende Informationen

  • www.handchirurgie-ravensburg.de – Internetseite des Zentrums für Handchirurgie, Ravensburg: Unter der Rubrik Krankheitsbilder in der Handchirurgie finden sich verschiedene Handverletzungen, z. B. Beuge- und Strecksehnenverletzungen. Sehr informativ.

Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom (KTS, CTS): Häufigstes Nervenengpasssyndrom mit Schmerzen und Empfindungsstörungen an Daumeninnenseite, Zeige-, Mittel- und anteilig am Ringfinger. Die Symptome entstehen durch Einengung des vom Unterarm zu Hand und Fingern ziehenden Mittelnervs (Medianusnerv); Engstelle ist der Karpaltunnel an der Beugeseite des Handgelenks. Etwa 10 % aller Menschen über 40 Jahre leiden an der Erkrankung, Frauen doppelt so oft wie Männer. In 80 % der Fälle sind beide Hände betroffen. Die Behandlung besteht in der operativen Spaltung des Karpaltunnels. Die Beschwerden verschwinden anschließend in den meisten Fällen.

Leitbeschwerden

  • Dumpfe Schmerzen, Brennen, Kribbeln oder Pelzigkeitsgefühl (wie „eingeschlafen”), Steifigkeits- und Schwellungsgefühl, v. a. an den Endgliedern des Zeige- und Mittelfingers, manchmal auch an Daumen und Ringfinger
  • Gelegentlich Beschwerden an der gesamten Beugeseite der Hand, auch mit Ausstrahlung bis in den Oberarm oder die Schulter
  • Vor allem nachts Beschwerden; Aufwachen mit eingeschlafener Hand
  • Besserung der Beschwerden durch Schütteln und Massieren der Hand
  • Verschlimmerung der Beschwerden durch extreme Beugung oder Überstreckung im Handgelenk.

Wann zum Arzt

In den nächsten Tagen, wenn Gefühlsstörungen oder Schmerzen in Hand oder Fingern länger als nur einige Tage anhalten.

Die Erkrankung

Der Mittelnerv (Medianusnerv, Nervus medianus) ist einer der drei Hauptnerven des Arms, dick wie eine Kugelschreibermine: Vom Rückenmark im Halsbereich kommend zieht er über die Ellenbeuge und die Beugeseite des Unterarms bis in die Hand. Er steuert verschiedene Muskeln, die für die Beugung von Hand und Fingern zuständig sind. Außerdem leitet er Empfindungen von den Endgliedern des Zeige- und Mittelfingers, teilweise auch von Daumen und Ringfinger, zum Gehirn.

Am Handgelenk verläuft der Mittelnerv zusammen mit den Sehnen der fingerbeugenden Muskeln durch eine anatomische Engstelle, den Karpaltunnel. Er befindet sich zwischen den Handwurzelknochen und einem straffen Band, dem Retinaculum flexorum, das den Knochen wie eine Brücke überspannt. Normalerweise hat der Nerv in diesem Bereich ausreichend Platz. Schwillt das Band oder das Gewebe im Karpaltunnel jedoch an, etwa durch eine chronische Entzündung, z. B. eine rheumatoide Arthritis, im letzten Drittel der Schwangerschaft durch vermehrte Wassereinlagerung oder nach einem Knochenbruch, wird es zu eng. Der Nerv gerät dann unter Druck und quittiert dies mit einer Funktionsstörung. Zuerst kommt es zu Empfindungsstörungen und Schmerzen, später auch zu einer Schwäche der Fingermuskeln. Nach längerer Krankheitsdauer entstehen Schwierigkeiten beim Abspreizen des Daumens, später oft auch bei der Beugung des Zeige- und Mittelfingers. Gleichzeitig fällt auf, dass der Daumenballen dünner wird.

In 90 % der Fälle lässt sich keine direkte Ursache für die Erkrankung ermitteln. Bei Grunderkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion oder Rheumatoider Arthritis tritt ein Karpaltunnelsyndrom auffallend häufig auf. Gelegentlich finden sich auch lokale Ursachen, z. B. ein Ganglion, ein fehlverheilter Bruch im Bereich des Handgelenks, Handwurzelbruch oder eine Verrenkung der Handwurzelknochen. Auch monotone Arbeitsabläufe im Beruf, zum Beispiel stundenlanges Halten handgeführter Motorsägen und Steinbohrer begünstigen langfristig das Entstehen eines Karpaltunnelsyndroms. 2015 wurde das Karpaltunnelsyndrom deshalb in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen. Menschen mit berufsbedingtem Karpaltunnelsyndrom, haben damit einen Anspruch auf Überprüfung ihres Falles durch die gesetzliche Unfallversicherung. Stuft diese die Erkrankung als berufsbedingt ein, erhält der Betroffene weitreichende Leistungsansprüche.

Ähnlich wie beim Karpaltunnelsyndrom gibt es auch an Ober- und Unterarm Nervenkompressions- oder Nervenengpasssyndrome. Auch hier entstehen Beschwerden, weil ein Nerv an einer anatomischen Engstelle infolge zusätzlicher Faktoren (z. B. einer entzündlichen oder verletzungsbedingten Schwellung) unter Druck gerät. Diese Erkrankungen sind allerdings wesentlich seltener als das Karpaltunnelsyndrom.

Beim Incisura-scapulae-Syndrom ist der Nervus suprascapularis in einem Einschnitt am Oberrand des Schulterblatts (der Incisura scapulae) eingeengt; als typische Symptome zeigen sich eine Schwäche bei der Außendrehung und Hebung des Arms sowie Schulterschmerzen bei Überkopfarbeiten oder Bewegen der Schulter nach vorne. Dem Sulcus-ulnaris-Syndrom (Kubitaltunnelsyndrom) liegt eine Einengung des Ellennerven an der Innenseite des Ellenbogens zugrunde, wo der Nerv streckseitig durch eine schmale Knochenrinne läuft. Langes und häufiges Aufstützen auf den Ellenbogen oder wiederholte monotone Bewegungen des Ellenbogens führen hier zu einer Nervenreizung mit Taubheitsgefühl und Kribbeln im Bereich des vierten und fünften Fingers, eventuell sogar zu Lähmungserscheinungen der Finger mit Entwicklung einer krallenartigen Fehlstellung (Krallenhand). Ähnliche Symptome treten beim Guyon-Lagen-Syndrom auf, bei dem der Ellennerv im Bereich der Handwurzel unter einem Band, dem Ligamentum carpi transversum, eingeengt ist. Beim Supinatorlogensyndrom ist der tiefe Ast des Speichennervs beim Durchtritt durch den Supinatormuskel betroffen. Eine Schwäche der Streckmuskulatur von Hand und Fingern ist die Folge.

Eine Druckschädigung ohne vorbestehende anatomische Enge ist für die Parkbanklähmung verantwortlich. Längeres Herabhängen des Arms über eine harte Kante quetscht dabei den Speichennerv zwischen dem Oberarmknochen und der Kante ein. Typischerweise geschieht dies durch rauschbedingten Tiefschlaf infolge Alkohol- oder Drogenmissbrauchs. Es kommt zu einer (meist rasch vorübergehenden) Lähmung der Streckmuskulatur von Hand und Fingern, die man als Fallhand bezeichnet.

Das macht der Arzt

Die oben beschriebenen Symptome und ein auslösbarer Druckschmerz über der Beugeseite des Handgelenks lassen ein Karpaltunnelsyndrom vermuten. Einige einfache Tests wie das Auslösen von Schmerzen oder elektrisierenden Missempfindungen in den betroffenen Fingern durch Beklopfen des Karpaltunnels (Hoffmann-Tinel-Zeichen) erhärten rasch den Verdacht. Für den endgültigen Beweis ist der Neurologe zuständig. Um andere Nervenschädigungen, etwa im Bereich der Halswirbelsäule, auszuschließen, misst er die Nervenleitgeschwindigkeit des Mittelnervs. Ein Kernspin ist nur notwendig, wenn es Anhaltspunkte für (extrem rare) Tumoren in diesem Bereich gibt.

Die Therapie umfasst in leichteren Fällen verschiedene konservative Maßnahmen:

  • Einnahme von Vitamin-B6-Präparaten (z. B. Hexobion®)
  • Nächtliche Schonung des Handgelenks mit einer gepolsterten Schiene
  • Tagsüber Tragen der Schiene, wenn sie bei der Arbeit nicht hinderlich ist
  • Entzündungshemmende Medikamente in Tablettenform, in der Regel NSAR oder Kortisonpräparate
  • Injektion von örtlichen Betäubungsmitteln und/oder Kortisonpräparaten (z. B. Methylprednisolon) in den Karpaltunnel.

Schwere Fälle erfordern eine (zumeist ambulante) operative Behandlung, die (Karpaltunnelspaltung). Dabei durchtrennt der Arzt das Retinaculum entweder offen (über einen Längsschnitt an der Beugeseite der Hand) oder im Rahmen einer Gelenkspiegelung. Die endoskopische Operation führt zu geringeren Narbenbeschwerden, lässt aber manchmal nicht die vollständige Spaltung des Retinaculums zu. Zudem ist das Risiko für Verletzungen von Sehnen, Nerven und Gefäßen etwas höher. Nach der Operation lassen die Beschwerden rasch nach. Eine anschließende Ruhigstellung ist nicht zwingend notwendig. Die Normalisierung der Handfunktion lässt sich durch gezielte physiotherapeutische Übungen beschleunigen.

Selbsthilfe

Meiden Sie, wann immer möglich, übermäßige Anstrengungen der Hände. Gefährlich sind insbesondere Tätigkeiten, bei denen die Hände längere Zeit im Handgelenk gestreckt oder gebeugt sind, z. B. Fahrradfahren. Wenn Sie beruflich viel an einer Tastatur arbeiten, achten Sie unbedingt auf eine gute Auflage der Arme und einen ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz. Gönnen Sie außerdem Ihren Händen eine regelmäßige Pause, um sich zu erholen. Es reicht aus, kurz aufzustehen und die Hände locker zu bewegen. Nach Tätigkeiten, die das Handgelenk belasten, helfen kurze kalte bis lauwarme Wassergüsse, die mit einer Brause von den Händen zum Unterarm geführt werden. Wenn Sie nachts mit eingeschlafener Hand aufwachen, lassen sich die Beschwerden meist mit kräftigem „Ausschütteln“ in den Griff bekommen.

Komplementärmedizin

Bei mäßigen Beschwerden bzw. im Anfangsstadium können Magnettherapie, Akupunktur und Homöopathie einen Versuch wert sein, verlangt das Krankheitsbild nach einer Operation, sind sie jedoch keine Alternative.

Weiterführende Informationen

  • www.leitlinien.net – Stichwortsuche Karpaltunnelsyndrom: Ärztliche Leitlinie der Deutschen Gesellschaften für Handchirurgie, Neurochirurgie, Neurologie, Orthopädie und Orthopädische Chirurgie zu Diagnostik und Therapie der Erkrankung.
  • www.dgn.org/47.0.html – Ärztliche Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie zum Karpaltunnelsyndrom (KTS).
  • www.neuro24.de/karpaltunnelsyndrom.htm – Private Internetseite des Neurologen K. C. Mayer, Heidelberg: Informativ und gut beschrieben, mit weiterführenden Links.

Mittelhand- und Fingerbruch

Mittelhandbruch (Metakarpalfraktur): Bruch eines der fünf Mittelhandknochen, meist durch Sturz auf die Hand oder starken Anprall.

Fingerbruch: Bruch eines der 14 Fingerknochen infolge von Sturz, starkem Anprall oder Stauchung in der Längsachse, Letzteres häufig beim Ballsport.

Zur Behandlung reicht meist eine mehrwöchige Ruhigstellung. Wenn der Bruch verdreht, verschoben oder in Gelenknähe ist, ist eine Operation erforderlich, um Fehlstellungen zu vermeiden.

Leitbeschwerden

  • Druck- und Bewegungsschmerz
  • Meist ausgeprägte Schwellung
  • Starke Bewegungseinschränkung.

Wann zum Arzt

Noch am gleichen Tag, wenn nach einem Unfall schmerzhafte Schwellungen an der Hand bestehen.

Die Erkrankung

Allgemeines zum Thema Knochenbrüche. Im Vergleich zu Brüchen an größeren Knochen haben Mittelhand- und Fingerbrüche die Besonderheit, dass sie öfter schräg oder spiralförmig verlaufen. Die Bruchflächen verschieben sich dadurch besonders häufig gegeneinander oder verkippen sogar.

Das macht der Arzt

Die oben genannten Symptome lenken sofort den Verdacht auf einen möglichen Mittelhand- oder Fingerbruch. Oft lassen sich die Schmerzen verstärken, wenn der Arzt den betroffenen Finger in seiner Längsachse staucht – ein einfacher, aber nicht ganz sicherer Test. Zur Diagnosesicherung sind Röntgenaufnahmen erforderlich. Häufig ist eine konservative Behandlung ausreichend. Der Arzt richtet den Bruch bei Bedarf in lokaler Betäubung ein und stellt ihn anschließend für 4 Wochen ruhig. Dazu verwendet er einen Unterarm(kunststoff)gips oder eine individuell angepasste Gipsschiene mit Fingereinschluss. Bei unverschobenen Brüchen kommen oft vorgefertigte Schienen zum Einsatz, z. B. Mittelhandschienen aus Kunststoff oder Fingerschienen aus Aluminium.

Eine leichte Abknickung des Bruchs hat insbesondere in der Mittelhand keine schwerwiegenden Folgen. Problematischer ist eine Verdrehung im Bruchbereich (Drehfehler, Rotationsfehler), die beim Faustschluss häufig zu einem Überkreuzen der Finger führt. Brüche mit Drehfehler werden deshalb meist operativ eingerichtet und mit Schrauben, Platten oder Drähten stabilisiert. Das Gleiche gilt für Brüche mit starker Verschiebung oder in Gelenknähe. Auch Brüche des ersten Mittelhandknochens, der den Daumen trägt, eignen sich aufgrund der großen Beweglichkeit schlecht für eine konservative Behandlung. Im Anschluss an die Operation ist eine Gipsruhigstellung für 1 bis 3 Wochen erforderlich.

Weiterführende Informationen

Morbus Dupuytren

Morbus Dupuytren (Dupuytren-Kontraktur, Dupuytrensche Krankheit): Strangförmige Verdickung und Verkürzung einer Bindegewebeplatte (Palmaraponeurose) unter der Haut der Handfläche, mit der Folge einer zunehmenden Einwärtskrümmung der Finger. Die schmerzlos fortschreitende Erkrankung betrifft zu 85 % Männer (meist über 50 Jahre), überwiegend an beiden Händen. Bekannt ist eine familiäre Veranlagung ebenso wie eine Häufung bei Personen mit Diabetes, Epilepsie, Alkoholismus und bei Rauchern. Die Therapie besteht in der operativen Entfernung der Palmaraponeurose. Bei rechtzeitiger Operation ist das Ergebnis meist gut.

Leitbeschwerden

  • Tastbare, später auch sichtbare Knoten und Stränge in der Hohlhand und an der Beugeseite der Finger
  • Zunehmende Krümmung der Finger, meist beginnend an Ring- und Kleinfinger; v. a. im Grund- und Mittelgelenk ist keine volle Streckung mehr möglich.

Wann zum Arzt

In den nächsten Wochen, wenn Knoten an der Handinnenseite oder Streckhemmungen Finger auffallen.

Die Erkrankung

In der Innenhand befindet sich zwischen der Haut, den Beugesehnen und den Nerven eine fächerförmig angeordnete Gewebsschicht, die Palmaraponeurose. Sie hat die Aufgabe, die Sehnen und Nerven der Hand vor Verletzungen zu schützen. Beim Morbus Dupuytren produzieren die Bindegewebszellen der Palmaraponeurose aus unbekannten Gründen vermehrt das Struktureiweiß Kollagen. Folge ist eine schmerzlose, fortschreitende Verdickung und Verkürzung der Bindegewebsplatte. Sie führt dazu, dass die Finger insbesondere im Grund- und Mittelgelenk zunehmend einwärts gezogen werden und sich nicht mehr vollständig strecken lassen (Beugekontraktur). Ring- und Kleinfinger sind meistens als Erste betroffen, später greift die Erkrankung manchmal auf die Hohlhand und den Mittelfinger über, in seltenen Fällen auch auf den Daumen und den Zeigefinger.

Ähnliche Krankheitsbilder mit gutartigen Wucherungen und Verhärtungen von Bindegewebsplatten finden sich manchmal auch an anderen Körperstellen, oft begleitend zum Morbus Dupuytren. Sie betreffen vornehmlich die Fußsohle (Morbus Ledderhose) und den Penis (Induratio penis plastica), selten auch die Bauchwand.

Das macht der Arzt

Die Diagnose ergibt sich aus dem sicht- und tastbaren Befund und der Prüfung der Fingerbeweglichkeit. Solange noch keine Beugekontrakturen bestehen, erfolgen nur Verlaufskontrollen.

Wenn es dem Betroffenen nicht mehr gelingt, die erkrankte Hand flach auf den Tisch zu legen (Streckdefizit von mehr als 20° in Fingergrundgelenken), ist die Zeit für eine operative Entfernung der Palmaraponeurose gekommen. Der Eingriff lässt sich meist ambulant durchführen. Er wird umso schwieriger und risikoreicher, je länger die Krankheit besteht, da dann die narbigen Verwachsungen im Bereich der Sehnen(scheiden), Nerven und Blutgefäße zunehmen.

Wenn auch die Haut der Handfläche stark geschrumpft ist, führt der Operateur meist eine Z-Plastik durch. Er schneidet die Haut zickzackförmig ein und vernäht sie wieder in auseinandergezogener Form. Alternativ verschließt er offene Stellen mit einer Spalthauttransplantation oder lässt sie langsam von selbst zuheilen.

Zur Nachbehandlung gehören intensive Bewegungsübungen und Eisanwendungen; nach Hautverpflanzungen ist anfangs eine Ruhigstellung, bei verbliebenen Streckhemmungen eine Schienenbehandlung angezeigt. Zur Behandlung anhaltender Schwellungen verschreibt der Arzt Lymphdrainagen und einen Kompressionsfingerling oder -handschuh, der auf die betroffenen Finger sanften, aber stetigen Druck ausübt und damit die angestaute Gewebsflüssigkeit herausdrückt.

Bei rechtzeitiger Operation sind die Chancen gut, dass die Finger wieder frei beweglich werden. Lässt sich die Palmaraponeurose nur teilweise entfernen, droht allerdings in mindestens 15 % der Fälle ein Rückfall. Bei vollständiger Entfernung ist dieses Risiko geringer, allerdings treten dafür häufiger Komplikationen wie Nerven- und Gefäßverletzungen auf.

Weiterführende Informationen

  • www.dupuytren-patienteninfo.de – Informative und gut bebilderte Internetseite des leitenden Arztes der Klinik für Handchirurgie, Essen: Übersichtliche Darstellung des Morbus Dupuytren.

Schnellende Finger

Schnellende Finger (Digitus saltans, Tendovaginitis stenosans, Schnappfinger, Triggerfinger): Blockierung in einem Fingergrundgelenk aufgrund einer knötchenartigen Verdickung der Beugesehne und des darüberverlaufenden Ringbands, die das Gleiten der Sehne behindert. Dadurch kann der betroffene Finger nur noch ruckartig gebeugt und gestreckt werden. Betroffen sind häufig Frauen mittleren Alters. Wenn konservative Therapiemaßnahmen wie Kortisoninjektionen nicht ausreichen, wird das Ringband operativ durchtrennt (Ringbandspaltung).

Leitbeschwerden

  • Druck- und Bewegungsschmerz, oft auch tastbarer Knoten auf der Beugeseite des zugehörigen Fingergrundgelenks.
  • Beuge- und Streckhemmung eines Fingers, der sich ab einer bestimmten Stellung nur mühsam und dann mit plötzlichem Schnellen oder Schnappen weiterbewegen lässt
  • Beschwerden vornehmlich nach längerer Ruhe

Wann zum Arzt

Bei Gelegenheit, wenn die genannte Symptomatik länger bestehen bleibt.

Die Erkrankung

An der Beugeseite der Finger verlaufen die Beugesehnen durch mehrere Ringbänder. Diese führen die Sehnen und verhindern, dass sie sich bei der Fingerbeugung wie die Sehne eines Bogens vom Fingerknochen entfernen. Überlastung oder Entzündungen führen manchmal dazu, dass die Ringbänder anschwellen und gleichzeitig Auftreibungen von Beugesehnen und Sehnengleitgewebe entstehen Sehnenscheidenentzündung. Als Folge verhakt sich die verdickte Sehne beim Beugen des zugehörigen Fingers vor dem angeschwollenen Ringband, meist im Bereich des Fingergrundgelenks. Es kommt zu einer Blockierung, die sich nur durch stärkere Anstrengung überwinden lässt. Die Sehne rutscht plötzlich durch das Ringband, der Finger schnellt oder schnappt ruckartig (klappmesserartig) in die Beugestellung. Dasselbe geschieht auf dem Rückweg bei der Streckung des Fingers.

Das macht der Arzt

Erster Behandlungsschritt ist das Vermeiden von Tätigkeiten, die den betroffenen Finger belasten. Dies kann z. B. beinhalten, die Ergonomie des Arbeitsplatzes zu verbessern (wie unter Sehnenscheidenentzündung besprochen) oder die berufliche Tätigkeit zeitweilig zu unterbrechen. Kälteanwendungen, z. B. mit Eisbeutel oder Kühlpacks, entzündungshemmende Medikamente (NSAR), und Kortison-Injektionen in den Bereich des Ringbands tragen dazu bei, die Beschwerden zu lindern. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, hilft nur eine operative Behandlung. Dabei spaltet der Arzt in örtlicher Betäubung das verdickte Ringband, gegebenenfalls auch das darunterliegende Sehnengleitgewebe. Nach dem Eingriff lässt sich die Beugesehne sofort wieder frei bewegen, 2 bis 3 Wochen später ist die Hand normal belastbar.

Weiterführende Informationen

Sehnenscheidenentzündung am Handgelenk

Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis): Akute oder chronische Entzündung des Sehnengleitgewebes, häufig zusammen mit einer Entzündung der Sehnen (Tendinitis) auftretend. Betroffen sind meist Unterarm und Handgelenk. Die Ursache liegt oft in Über- und Fehlbelastungen, z. B. durch monotone Bewegungen, falsche Sporttechnik oder unzureichende Ergonomie am Arbeitsplatz. Entsteht die Erkrankung durch Arbeiten mit der Computermaus, spricht der Arzt von einem Mausarm. Für einige Risikogruppen gilt er als Berufskrankheit. Mit konservativer Therapie (z. B. Schonung, Kühlung, Schmerzmitteln, Antibiotika) lässt sich eine Sehnenscheidenentzündung gut behandeln; sie kehrt jedoch wieder, wenn die Auslöser unberücksichtigt bleiben.

Leitbeschwerden

  • Ziehende oder stechende Schmerzen bei Unterarm- und Handbewegungen
  • Tastbares schmerzhaftes Knirschen und Reiben der betroffenen Sehne
  • In ausgeprägten Fällen auch Ruheschmerz, wenig Besserung nach Ruhigstellung über Nacht
  • Oft Rötung und Schwellung über den betroffenen Sehnen
  • Bei der chronischen Form oft knotige Verdickungen der betroffenen Sehne, eventuell mit Phänomen des schnellenden Fingers.

Die Erkrankung

An keinem anderen Ort des Körpers kommen Sehnenscheidenentzündungen so häufig vor wie an Unterarm und Handgelenk. Ursache ist meist eine monotone mechanische Beanspruchung in Arbeit oder Sport, eventuell in Verbindung mit schlechter Arbeitsplatzergonomie oder falscher Sporttechnik. Typische Auslöser sind:

  • Intensive Arbeit am Computer, insbesondere an zu hohen oder niedrigen Computertischen oder mit ergonomisch schlechten Mäusen
  • Andere berufliche Überlastungen, z. B. bei Krankengymnasten und Monteuren
  • Sportliche Aktivitäten, z. B. Hantelübungen, Bodenturnen, Klettern, Radfahren, Badminton und Tischtennis
  • Intensives Üben mit Musikinstrumenten wie Gitarre, Schlagzeug, Geige und Klavier
  • Selten entzündlich-rheumatische Krankheitsprozesse oder eine Verletzung der Sehnenscheide.

Unzureichend behandelt geht die akute Sehnenscheidenentzündung in eine schwelende, chronische Krankheitsphase über, die sich oft über viele Monate hinzieht. Der Krankheitsprozess verstärkt sich dabei selbst. Die Entzündung führt zum oft äußerlich sichtbaren Anschwellen der Sehnenscheide und zu Aufrauungen und kleinen Verletzungen der inneren Sehnenscheidenwand, die daraufhin entzündliche Sekrete absondert. Die zugehörige Sehne gleitet nicht mehr ungehindert, sondern reibt sich bei jeder Bewegung mit fühlbarem schmerzhaften Knarren an dem entzündeten Gewebe. Nach neueren Forschungsergebnissen sind an chronischen Verläufen manchmal auch Bakterien wie Chlamydien, Mykoplasmen oder verschiedene Durchfallerreger beteiligt. Im Gefolge eines Darm- oder Atemweginfekts führen sie zu einer Immunreaktion, die sich manchmal als Sehnenscheidenentzündung bemerkbar macht.

Das macht der Arzt und Selbstbehandlung

Diagnosesicherung. Der Arzt stellt die Diagnose aufgrund der typischen Beschwerden und des klinischen Befundes, z. B. Schmerzen bei Druck auf die betroffene Stelle oder bei Überstreckung der Hand. Technische Untersuchungen oder Röntgenbilder erübrigen sich.

Therapie. Kurzzeitige Kühlung des entzündeten Areals sowie eine Ruhigstellung (Schiene, evtl. sogar Gips) des Gelenks dämpfen den akuten Schmerz. Schmerzmittel (NSAR wie Diclofenac, z. B. Voltaren®) lindern ebenfalls die Beschwerden und hemmen die Entzündung. Sie finden auch in Salbenform Verwendung (z. B. Diclac® Schmerzgel). Nach dem Auftragen von NSAR-haltigen Schmerzgelen kann es in Einzelfällen zu unerwünschten Hautreaktionen, etwa Rötung und Juckreiz, kommen. Diese fallen überwiegend leicht aus und verschwinden nach Beenden der Behandlung. Bei starken Schmerzen hilft oft eine (einmalige) Injektion von Kortisonpräparaten in den Bereich der Sehnenscheide. Für die Behandlung ist mit einer mehrwöchigen Ruhigstellung zu rechnen. Um anschließend keinen Rückfall zu provozieren, ist es entscheidend, die ursächliche Belastung entweder auf Dauer zu vermeiden oder nur schrittweise über einen Zeitraum von 3–4 Wochen wieder aufzubauen. Es empfiehlt sich auch, auf die Schlafstellung der betroffenen Hand zu achten – eine ungünstige Stellung in starker Beugehaltung macht manchmal eine Erholung der Sehnenscheiden unmöglich.

Ist die Erkrankung bereits chronisch geworden, hilft Wärme meist besser als Kälte. In diesem Fall sind oft auch spezielle Massagen wirksam. Versuche mit der extrakorporalen Stoßwellentherapie zeigen ebenfalls ermutigende Ergebnisse; sie ist aber nur an wenigen Orten verfügbar. Wegen der möglichen Beteiligung von Bakterien am Entzündungsgeschehen empfehlen manche Ärzte eine antibiotische Therapie. Hierfür ist allerdings eine Behandlungsdauer von ein bis drei Monaten erforderlich. In besonders schweren Fällen lässt sich eine chronische Sehnenscheidenentzündung auch operativ behandeln. Dabei spaltet der Arzt die verengte Stelle der Sehnenscheide und schafft damit Entlastung.

Jede dieser Maßnahmen bringt langfristig nur Besserung, wenn gleichzeitig die Ursache der Erkrankung beseitigt wird. Dies lässt sich bei PC-Arbeit z. B. durch andere Arbeitsgeräte oder längere Pausen, durch ein Polster vor der Tastatur, eine größere PC-Maus oder durch einen Wechsel der „Maushand“ erreichen. Bei Musikern und Sportlern helfen oft bessere Techniken, lockeres Warmspielen und längere Aufwärmübungen der Hände vor dem eigentlichen Spiel. Gezielte Übungen zur Stärkung der Arm- und Rückenmuskulatur tragen ebenfalls dazu bei, ein Wiederauftreten der Beschwerden zu verhindern. Was im Einzelfall angebracht ist, sollte mit der Physiotherapeutin oder dem Orthopäden gründlich diskutiert und ausprobiert werden.

Es ist wichtig, die Therapie weniger auf die meist problemlose Beseitigung der Schmerzen als vielmehr auf die Verhinderung von Rückfällen zu konzentrieren. Letzteres ist schwierig, erfordert Ideen, Geduld zum Ausprobieren von Strategien und sorgfältige Selbstbeobachtung. Aber dieser Weg lohnt sich, weil sonst im Extremfall, z. B. bei Schreibkräften oder Berufsmusikern, Berufsunfähigkeit droht.

Komplementärmedizin

Es kommen die gleichen komplementärmedizinischen Maßnahmen wie die zur Behandlung eines Tennisellenbogens infrage.

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